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21.01.2007

10:40 Uhr

Skispringen Weltcup

Mazoch nach Sturz im künstlichen Koma

Nach seinem schweren Sturz beim Weltcup-Skispringen von Zakopane liegt Skispringer Jan Mazoch im künstlichen Koma. Der Zustand des 21 Jahre alten Tschechen ist nach Auskunft der behandelnden Ärzte stabil.

Skispringer Jan Mazoch liegt nach seinem schweren Sturz beim Weltcup-Skispringen von Zakopane im künstlichen Koma. Der 21 Jahre alte Tscheche war beim Weltcup in Zakopane von einer Winböe erfasst worden und mit 90 Stundenkilometern kopfüber auf den Hang gekracht.

Der künstlich beatmete Mazoch liegt mit einer schweren Schädelprellung auf der Intensivstation des Universitätsklinikums von Krakau - trotz seines nach Auskunft der Ärzte stabilen Zustands kann Lebensgefahr für den jungen Skispringer noch nicht ausgeschlossen werden.

"Das war Wahnsinn"

"Das war Wahnsinn. Man hat manchmal den Eindruck, da muss ein Ergebnis her - egal wie", kritisierte Mazochs Trainer Richard Schallert mit versteinerter Miene. Nachdem der bewusstlose Mazoch mit dem Ambulanzwagen abtransportiert worden war, ließ die von Renndirektor Walter Hofer geführte Jury den Wettbewerb bei extrem komplizierten und wechselnden Windbedingungen fortsetzen.

Wenn der Mann mit dem Spitznamen "Mazda" transportfähig ist, soll er nach Prag geflogen werden. Kliniksprecherin Anna Niedzwiedzka: "Alle lebenswichtigen Funktionen werden künstlich aufrechterhalten, sein Zustand ist stabil. Nach einer weiteren Computertomographie wird eventuell am Montag versucht, den Patienten aus dem Koma zu holen."

© SID

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