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22.01.2007

12:50 Uhr

Skispringen Weltcup

Noch keine Besserung bei verunglücktem Mazoch

Der tschechische Skispringer Jan Mazoch liegt nach seinem schweren Sturz beim Weltcup in Zakopane weiterhin im künstlichen Koma. Erst nach intensiven Röntgen-Untersuchungen soll über die Aufweckphase entschieden werden.

Der Zustand des verunglückten tschechischen Skispringers Jan Mazoch hat sich noch immer nicht gebessert. Nach seinem schweren Sturz beim Weltcup in Zakopane liegt der 21-Jährige weiterhin in einem Krakauer Krankenhaus im künstlichen Koma. Nach Auskunft von Krankenhaus-Sprecherin Anna Niedzwiedzka ist der Zustand des Springers stabil. Ob Mazoch wie beabsichtigt in eine Prager Spezialklinik verlegt werden kann, ist allerdings offen.

Entscheidungen vorerst aufgeschoben

Anna Niedzwiedzka kündigte an, dass derzeit mit Hilfe von Röntgenstrahl-Untersuchungen überprüft wird, in welchem Maße Blutgefäße in Mazochs verletztem Kopf geschädigt worden sind. Erst nach Abschluss der Tests soll über die Verlegung nach Prag und auch über die Aufweckphase des Springers aus dem künstlichen Koma entschieden werden.

Mazoch war am Samstag in Zakopane bei seinem Sprung von einer Windböe erfasst worden, hatte die Kontrolle über den Flug verloren und war kopfüber auf den Aufsprunghang gestürzt. Dabei erlitt er eine starke Schädelprellung und Gesichtsverletzungen.

© SID

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