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26.01.2008

18:07 Uhr

Skispringen Weltcup

Schlechtes Wetter: Weltcup in Zakopane verlegt

Wegen zu starken Windes ist der zweite Skisprung-Weltcup im polnischen Zakopane abgesagt worden und soll nun am Sonntag stattfinden. 30 000 Zuschauer warteten vergeblich.

Aufgrund zu starken Windes ist der zweite Skisprung-Weltcup im polnischen Zakopane auf Sonntag (13.45 Uhr) verlegt worden. Am Tag nach dem Triumph des Österreichers Gregor Schlierenzauer traten 30 000 Zuschauer enttäuscht den Heimweg an. Bereits am vergangenen Sonntag war das Skifliegen in Harrachov dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen.

"Es gibt eine extrem starke Höhenströmung und keine Chance, den Wettbewerb durchzuführen", erklärte Walter Hofer, Skisprung-Chef des Internationalen Skiverbandes FIS: "Aber am Sonntag wird es hoffentlich gehen." Zunächst wurde der Beginn des Wettbewerbes um eine Stunde verschoben, dann kam wegen Windspitzen bis zu zehn Metern pro Sekunde die Absage. Vor einem Jahr war bei ähnlichen Bedingungen der Tscheche Jan Mazoch schwer gestürzt. Er lag zeitweise im Koma, inzwischen ist er jedoch wieder in den Skisprung-Zirkus zurückgekehrt.

"Die Absage war eine einstimmige Entscheidung. Die Böen, die hereingekommen sind, waren unberechenbar", erklärte Bundestrainer Peter Rohwein: "Aber wir sind hierher gefahren, um zwei anständige Wettkämpfe zu machen. Deshalb versuchen wir es Sonntag noch einmal."

Perfekte Bedingungen erwartet

Wegen der Umbuchung der Flüge gibt das zwar große organisatorische Probleme, aber alle Teams unterstützten den Vorschlag. Zwischen 11.00 und 19.00 Uhr soll es laut Rohwein einen Korridor mit perfekten Bedingungen ohne Wind geben.

Findet der Wettkampf statt, wird allerdings Martin Schmitt fehlen. Der viermalige Weltmeister scheiterte als 52. der Qualifikation nach einem Hüpfer auf 103,5 Meter. Auch Christian Ulmer (Wiesensteig) verpasste den Sprung unter die besten 50, dagegen sind der in der Qualifikation als bester Deutscher auf Platz sieben geflogene Stephan Hocke (Oberhof), Michael Neumayer (Berchtesgaden), Michael Uhrmann (Rastbüchl) und Kevin Horlacher (Degenfeld) beim zweiten Startversuch am Sonntag dabei.

© SID

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