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21.01.2007

14:58 Uhr

Skispringen Weltcup

Skisprung-Weltcup in Zakopane fällt Wind zum Opfer

Das zweite Weltcupspringen in Zakopane ist am Sonntag abgesagt worden. Zu starker Wind gefährdete die Sicherheit der Skispringer. Bereits am Vortag war das erste Springen im zweiten Durchgang abgebrochen worden.

Zu starker Wind hat am Tag nach dem schweren Sturz des Tschechen Jan Mazoch für die Absage des zweiten Skisprung-Weltcups in Zakopane gesorgt. Rennsportdirektor Walter Hofer erklärte nach zwei Verschiebungen, dass die Sicherheit der Springer wegen der unberechenbaren Böen von bis zu 30 Stundenkilometern nicht gewährleistet gewesen sei.

Die Springer versammelten sich im Auslauf, schrieben Autogramme für die enttäuschten Fans und dachten an Mazoch. Am Vortag war das Springen im zweiten Durchgang abgebrochen worden. Martin Schmitt schaffte als Sechster beim Sieg des Slowenen Rok Urbanc sein bestes Saisonresultat. Jan Mazoch liegt nach seinem Sturz mit einer Schädelprellung im künstlichen Koma.

"Ich hoffe, er wird wieder ganz gesund. Die Absage war die völlig korrekte Entscheidung. Der Wind war einfach unberechenbar", erklärte Martin Schmitt: "Aber den sechsten Platz nehme ich als Motivation mit."

© SID

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