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17.01.2007

15:33 Uhr

Snowboard WM

Kober verärgert über frühes Aus im Parallelslalom

Amelie Kober ist bei der Snowboard-WM in Arosa bereits im Achtelfinale des Parallelslaloms ausgeschieden. Die 19-Jährige aus Miesbach musste sich im direkten Duell der US-Amerikanerin Stacia Hookum geschlagen geben.

Bei der Snowboard-WM in Arosa/Schweiz ist Amelie Kober (Miesbach) im Parallelslalom bereits nach dem Achtelfinale ausgeschieden. Die Silbermedaillengewinnerin im Parallel-Riesenslalom musste sich der US-Amerikanerin Stacia Hookum im direkten Duell geschlagen geben und belegte am Ende Platz neun. Isabella Laböck aus Prien scheiterte im Viertelfinale nach einem Fehler beim Start an Doresia Krings (Österreich) und wurde im Gesamtklassement Siebte.

Weltmeisterin wurde Heidi Neururer vor ihren Teamkolleginnen Marion Kreiner und Krings. Bei den Männern siegte der Schweizer Simon Schoch vor seinem Bruder Philipp und Riesenslalom-Weltmeister Rok Flander aus Slowenien. Die deutschen Starter spielten keine Rolle.

"Ich bin schon enttäuscht. Ich bin zu verhalten gefahren", übte die 19 Jahre alte Kober nach ihrem unerwartet frühen Aus Selbstkritik, zog aber nach ihrem zweiten Platz vom Mittwoch dennoch ein positives WM-Fazit: "Ich werde mich jetzt noch ein bisschen ärgern, aber ich habe meine Medaille. Was will man mehr?"

Verband zieht "grundsätzlich positives Fazit"

Timm Stade, Geschäftsführer des Snowboard-Verbandes Deutschland (SVD), sah es "grundsätzlich positiv", dass neben Kober auch Laböck eine Top-Ten-Platzierung erreichen konnte. Allerdings hatte er sich im Parallelslalom von Kober schon "mehr erhofft". Vorwürfe wollte er seiner Vorzeige-Athletin nicht machen, "aber man sieht auch, dass selbst sie noch lernen kann."

Selina Jörg (Sonthofen) belegte nach einem Sturz in den Vorläufen Rang 32. Bei den Männern konnten sich Patrick Bussler und Alex Deubl (beide Lengries) erneut nicht für das Finale der besten 16 qualifizieren. Bussler schied in der zweiten Qualifikationsrunde aus und wurde 28., Deubl landete auf Rang 32. "Da sind wir technisch nicht auf dem Stand", monierte Stade.

Am Freitag folgt bei der WM das Finale im Big Air (nur Männer) und am Samstag zum Abschluss der WM die Entscheidung in der Halfpipe. Für den Big-Air-Wettbewerb hat der SVD kurzfristig Alessandro Boyens (Hamburg) nachnominiert.

© SID

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