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18.01.2005

09:00 Uhr

Stadt Düsseldorf hält 60 Prozent an der Betreiberfirma

Wie die LTU-Arena finanziert ist

Die Baukosten für die Arena waren mit 218 Millionen Euro veranschlagt. Mit offiziellen Baukosten von 217 Millionen Euro blieben sie damit im Plan.

rsc DÜSSELDORF. 64 Millionen steuerte die Stadt aus Mitteln bei, die für Ausbau- und Sanierung des inzwischen abgerissenen Rheinstadions ausgegeben worden wären. Weitere zehn Millionen kamen vom Energiekonzern EnBW. Der Rest, 144 Millionen Euro, musste finanziert werden. Kredite in Höhe von 86,4 Millionen Euro wurden kommunal verbürgt und damit günstigere Baukredite für die Eigentümergesellschaft der Arena beschafft.

Die Stadt hält einen Anteil am Stammkapital der Besitzgesellschaft der Multifunktionsarena (Multifunktionsarena Immobiliengesellschaft mbH & Co. KG), die auch Bauherr der Arena ist, von 60 Prozent. Diese Beteiligungsquote war Voraussetzung, um in der Höhe von 86,4 Millionen Euro zu bürgen. Wie jeder Bürge erhält die Stadt dafür eine Provision.

Im Rahmen ihrer Bürgschaftsgarantie nahm die Stadt eine Zusage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für einen Kredit über 35 Millionen Euro für 2003 an. Die mit 1 bis 3,5 Prozent verzinsten Mittel wurden aus dem KfW-Infrastrukturprogramm Sonderfonds "Wachstumsimpulse" bereitgestellt.

Die Restfinanzierung wurde auf dem allgemeinen Kreditmarkt gedeckt. Die Tilgung und Verzinsung der Kredite sind ein wesentlicher Punkt in der Berechnung der Wirtschaftlichkeit der Arena.

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