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24.01.2005

08:00 Uhr

"Stelvio“ und "Deborah Compagnoni“

Die WM-Pisten gehören zu den schwierigsten der Welt

Diese alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden nach Ansicht von Trainern und Athleten kaum Überraschungs- Weltmeister hervorbringen. Bei den anspruchsvollen Pisten bleibt es aber trotzdem spannend.

HB BORMIO. Die "Stelvio-Piste" in Bormio bei den Männern und die Piste "Deborah Compagnoni" von Santa Caterina bei den Damen sind technisch anspruchsvoll und einer WM würdig. Im Gegensatz zu den Titelkämpfen 2003 in St. Moritz und 2001 in St. Anton fahren Damen und Herren wieder auf unterschiedlichen Pisten.

Die "Stelvio" ist seit Ende der 80er Jahre fester Bestandteil im Abfahrts-Kalender der Herren. Sie gilt als eine der schwierigsten der Welt. Kriterien sind der steile Starthang in einer Höhe von 2255 m mit einem Gefälle vom 63 Prozent, die eisige Traverse sowie der San- Petro-Schuss. Die technischen Wettbewerbe finden im Zielhang der Stelvio-Piste statt, der bis an den Ortsrand von Bormio heranreicht.

Die Piste "Deborah Compagnoni" wurde nach der aus Santa Caterina stammenden dreimaligen Olympiasiegerin benannt. Erst nach langwierigen Verhandlungen mit den Umweltbehörden wurde die neue Schneise im größten Naturpark Italiens überhaupt genehmigt. Die Abfahrt wurde Anfang Januar das erste Mal getestet und für gut befunden. Neben technisch anspruchsvollen Kurven gibt es auch ein Gleitstück, bei dem die Damen über 140 km/h erreichen. Der Startbereich der Abfahrt in über 2500 m Höhe ist sehr windanfällig.

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