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20.08.2013

13:14 Uhr

Streit um Vertrag

Nun will Viagogo auch Schalke verklagen

Die Unstimmigkeiten zwischen Schalke und Viagogo werden wohl vor Gericht ausgetragen. Nachdem die Schalker am Montag eine Klage wegen Schadensersatz angekündigt hatten, zog der Ticketanbieter nun nach.

Schalke und Viagogo liegen nach gekündigtem Vertrag im Clinch. Die Schalker Faninitiative „ViaNOgo“ hatte sich bereits auf der Hauptversammlung gegen einen Vertrag mit dem Ticketanbieter ausgesprochen. dpa

Schalke und Viagogo liegen nach gekündigtem Vertrag im Clinch. Die Schalker Faninitiative „ViaNOgo“ hatte sich bereits auf der Hauptversammlung gegen einen Vertrag mit dem Ticketanbieter ausgesprochen.

Der Streit zwischen Schalke und der Ticketbörse Viagogo geht in die nächste Runde. Nachdem die Königsblauen am Montag angekündigt haben, den Ticketanbieter auf Schadensersatz verklagen zu wollen, zieht Viagogo nach. In einer Stellungnahme erklärt der Konzern, er bereite ebenfalls eine Klage vor, „nachdem sich der Verein dem Druck der Fan Clubs gebeugt hat und gegen unseren Vertrag verstoßen hat“.

Der Ticketanbieter fühlt sich von den Gelsenkirchenern getäuscht. Er bezeichnet die Aktion der Schalker als „billige PR-Aktion“ und wirft dem Bundesligist vor, nur nach einem Weg zu suchen, „nun doch noch einen Anteil der Einnahmen zu bekommen“.

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Schalke will in den kommenden Tagen Klage gegen die Ticketbörse einreichen. Die Gelsenkirchener hatten den Vertrag mit Viagogo nach nur wenigen Tagen gekündigt. Nun fordert der Verein Schadensersatz.

Die Schalker hatten am Montag erklärt, Viagogo wegen „entgangener Vermarktungserlöse“ zu verklagen. Der Verein hatte den am 01. Juli 2013 in Kraft getretenen Vertrag mit der Ticketbörse nach nur acht Tagen gekündigt. Die Königsblauen werfen Viagogo vor, „vertragliche Regelungen“ nicht eingehalten zu haben. Auf der Hauptversammlung hatte sich zudem die Fan-Initiative „ViaNOgo“ gegen Geschäfte mit dem Anbieter ausgesprochen.

Von

lih

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