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31.01.2006

12:05 Uhr

Tennis ATP

Slowakischer Tennisprofi Beck gerät in Bedrängnis

Die Dopinggerüchte um den slowakischen Tennisspieler Karol Beck verdichten sich. Igor Moska, Generalsekretär des slowakischen Tennisverbandes äußerte sich dahingehend, dass Beck tatsächlich positiv getestet worden sei.

Die Dopinggerüchte um den slowakischen Tennisprofi Karol Beck haben sich bestätigt. Wie der Generalsekretär des slowakischen Tennis-Verbandes STZ Igor Moska am Dienstag mitteilte, sei er schon länger über eine positive Probe bei Beck informiert gewesen. "Ich weiß es schon ziemlich lange. Aber ich bin überzeugt, dass er die Substanz nicht bewusst genommen hat", sagte Moska bei einer Pressekonferenz in Bratislava. Welches Mittel in Becks Probe gefunden wurde, ist bislang nicht bekannt.

Dem 23 Jahre alten Beck, der in diesem Jahr noch kein Turnier bestritten hat und bereits vom Weltverband ITF verhört wurde, droht nun eine Zweijahressperre. "Vielleicht akzeptiert der Weltverband ITF aber Karols Erklärungen für die Positivprobe und er wird nicht bestraft", meinte Moska.

Beck war beim Daviscup-Finale im Dezember gegen Kroatien (2:3) als zweiter Einzelspieler vorgesehen, wurde dann aber von Teamchef Miroslav Mecir offiziell wegen Kniebeschwerden kurzfristig nicht berücksichtigt. Seitdem kursierten öffentlich Dopinggerüchte um ihn. Becks Positivprobe soll beim Daviscup-Halbfinalerfolg der Slowaken über Argentinien Ende September genommen worden sein.

Bereits in den vergangenen Monaten wurden die Tennisprofis Mariano Puerta (Argentinien/acht Jahre) und Sesil Karatantschewa (Bulgarien/zwei Jahre) wegen Dopings gesperrt. In beiden Fällen hatte die französische Sporttageszeitung L"Equipe die positiven Tests öffentlich gemacht.

© SID

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