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21.01.2008

07:13 Uhr

Tennis Australian Open

Blake fordert Federer im Viertelfinale

Im Viertelfinale der Australian Open trifft Roger Federer auf James Blake. Während der Schweizer Federer sein Achtelfinale gegen Tomas Berdych mit 6:4, 7:6, 6:3 gewann, setzte sich Blake gegen Marin Cilic durch.

Nach seinem Fünf-Satz-Krimi gegen Janko Tipsarevic in der dritten Runde der Australian Open hat sich Titelverteidiger Roger Federer im Achtelfinale wieder gewohnt stark präsentiert. Der Schweizer gewann in der Runde der letzten 16 in drei Sätzen mit 6:4, 7:6 (9:7) und 6:3 gegen den Tschechen Tomas Berdych. Damit steht Federer zum 15. Mal in Folge unter den letzten Acht bei einem Grand-Slam-Turnier. In Melbourne ist der Eidgenosse seit der Halbfinalniederlage 2005 gegen Marat Safin in 18 Matches unbesiegt.

Federer trifft auf Blake

Im Viertelfinale trifft der Weltranglistenerste nun auf James Blake. Der US-Amerikaner hatte in seinem Achtelfinale ebenfalls keine Mühe und setzte sich in drei Sätzen mit 6:3, 6:4 und 6:4 gegen den Kroaten Marin Cilic durch. Blake stieß erstmals in seiner Laufbahn außerhalb der US-Open in das Viertelfinale bei einem der vier Major-Turniere vor. Gegen Federer konnte der Weltranglisten-15. in bislang sieben Begegnungen lediglich einen Satz gewinnen.

"Ich gehe trotzdem raus und denke, dass ich eine Chance habe", sagte Blake, "ich hoffe, ich kann ein Wörtchen mitreden. Ich hatte bei jedem dieser Matches das Gefühl, ich spiele mein bestes Tennis, aber er ist eben der Beste der Welt."

Trotz seiner erstklassigen Bilanz geht Federer mit großem Respekt in die Partie gegen Blake. "Er hat sich in den letzten paar Jahren enorm verbessert, ich freue mich auf das Match", sagte der Baseler, "abgesehen davon ist er einer der nettesten und am meisten respektierten Jungs auf der Tour."

Ferrer gegen Djokovic

Auch David Ferrer steht nach seinem Vier-Satz-Erfolg im spanischen Duell gegen Juan Carlos Ferrero (7:5, 3:6, 6:4, 6:1) im Viertelfinale. Dort trifft der an Nummer fünf gesetzte Ferrer auf Novak Djokovic. Der Weltranglistendritte aus Serbien gewann in der Night-Session in drei Sätzen gegen Lokalmatador Lleyton Hewitt mit 7:5, 6:3 und 6:3. Dabei bekam Hewitt beinahe brutal die Überlegenheit des 20 Jahre alten Serben vorgeführt. "Er war heute einfach zu gut für mich", sagte der Australier, "er hat sich unglaublich verbessert."

Djokovic hat mit seiner Leistung am Montag in der Rod Laver Arena seine Rolle als großer Herausforderer von Titelverteidiger Roger Federer untermauert. Der junge Belgrader blieb auch nach dem vierten Match ohne Satzverlust und macht aktuell von allen noch im Viertelfinale verbliebenen Spielern den stärksten Eindruck.

"Am Anfang war ich sehr nervös und habe etwas Glück gehabt", sagte Djokovic, "aber dann habe ich die Kontrolle übernommen. Dieses Turnier bedeutet mir sehr viel, ich bin hier sehr motiviert."

Hewitt hatte in der Nacht zum Sonntag bis 4:34 Uhr morgens auf dem Platz gestanden, ehe er in dem "spätesten" Match der Grand-Slam-Geschichte Marcos Baghdatis bezwingen konnte. "Lleyton war sicher sehr, sehr müde nach diesem Spiel", meinte Djokovic, "er hat viele Fehler gemacht, die ich nutzen konnte."

© SID

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