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29.01.2009

12:14 Uhr

Tennis Australian Open

Federer nach Gala-Vorstellung im Endspiel

Durch einen ungefährdeten Dreisatz-Erfolg über Andy Roddick hat Roger Federer das Finale der Australian Open erreicht. Der Schweizer gewann nach gut zwei Stunden 6:2, 7:5 und 7:5.

Roger Federer hat das Finale der Australian Open erreicht. Foto: AFP SID

Roger Federer hat das Finale der Australian Open erreicht. Foto: AFP

Roger Federer hat sich auf dem Weg in sein 18. Grand-Slam-Finale auch von seinem langjährigen Kontrahenten Andy Roddick nicht aufhalten lassen und greift am Sonntag (9.30 Uhr MEZ) nach seinem 14. Titel bei einem Major-Turnier. Der Schweizer würde damit den Rekord von Pete Sampras einstellen. Mit seinem brillant herausgespielten 6:2, 7:5, 7:5-Halbfinalerfolg über den Amerikaner sandte er zudem eine klare Warnung an die Spanier Rafael Nadal und Fernando Verdasco, die am Freitag (9.30 Uhr) das zweite Semifinale bestreiten.

Federer schloss mit seinem Endspieleinzug in der Anzahl der erreichten Grand-Slam-Finals bereits zu Sampras auf. Den Rekord hält Ivan Lendl, der 19 Mal um einen der großen Titel spielte. Der 27 Jahre alte Federer präsentiert sich in diesem Jahr in Melbourne körperlich deutlich besser als 2008, als er am noch unentdeckten Pfeifferschen Drüsenfieber litt.

Temperaturen kein Faktor

Die Temperaturen von 34 Grad während der Night Session machten beiden Spielern offensichtlich nichts aus. Im Gegensatz zu den Damenhalbfinals am Nachmittag, als es noch zehn Grad heißer war, wurde die Partie bei offenem Dach gespielt.

Das erste Herrenhalbfinale entsprach trotz des klaren Resultats den hohen Erwartungen. Roddick enttäuschte keineswegs und bestätigte seinen Formanstieg seit Dezember, als er die Zusammenarbeit mit Coach Larry Stefanki begonnen hatte. Gegen die Galaform des langjährigen Weltranglisten-Ersten hatte er dennoch keine Chance.

Federer fand auf alle Versuche von Roddick eine Antwort, er schlug mehr Asse als der Texaner, returnierte erstklassig, und immer wieder gelangen ihm Passierschläge auch aus großer Bedrängnis. Nach einer Spielzeit von 2:07 Stunden hatte Federer seinen Rekord gegen Roddick auf 16:2 ausgebaut.

© SID

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