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21.01.2010

08:07 Uhr

Tennis Australian Open

Haas in Runde drei - Aus für Berrer und Becker

Während Benjamin Becker und Michael Berrer ihre Zweitrundenspiele bei den Australian Open verloren, zog Tommy Haas mit einem Fünf-Satz-Sieg über Janko Tipsarevic in Runde drei ein.

Knapp gescheitert: Benjamin Becker. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Knapp gescheitert: Benjamin Becker. Foto: Bongarts/Getty Images

Tommy Haas hat nach einem Fünf-Satz-Thriller gegen den Serben Janko Tipsarevic die dritte Runde bei den Australian Open erreicht. Der 31-Jährige setzte sich erst nach 3:19 Stunden mit 4:6, 6:4, 6:3, 1:6, 6:3 durch. "Solche Matches sind der Grund, warum ich noch Tennis spiele", sagte der 31-Jährige. Sein nächster Gegner am Samstag ist der Franzose Jo-Wilfried Tsonga, der sich mit 6:4, 6:3, 6:3 gegen Taylor Dent (USA) durchsetzte.

"Der hat hier vor zwei Jahren im Finale gestanden, er ist schwer zu schlagen", sagte Haas, der den Freitag nutzen will, um seinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen. 3:19 Stunden stand er in einer sportlichen und emotionalen Achterbahnfahrt auf dem Platz und kassierte im fünften Satz sogar einen Punktabzug, weil er angeblich mit einem Ball nach einem Linienrichter geworfen haben soll. "Ich war nicht so weit weg vom Ausflippen, es ist nicht so leicht, ruhig zu bleiben", gab Haas zu. Ein Schläger jedenfalls ging drauf, den er hinterher einem Fan schenkte.

Höhen und Tiefen im fünften Satz

Das ganze dramatische Hin und Her mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten kumulierte im fünften Satz. Fünf Mal in Folge nahmen sich beide Spieler den Aufschlag ab. Haas ging 3:1 in Führung, konnte aber den Vorsprung nie halten. Bis zum fünften Matchball: "Ich war schon nervös und habe einen schweren Arm bekommen, am Ende war es verdammt eng." Aber erfolgreich.

Becker und Berrer ausgeschieden

Für Benjamin Becker (Orscholz) und Michael Berrer (Stuttgart) sind die Australian Open dagegen nach der zweiten Runde beendet. Berrer musste dabei die Überlegenheit des Usbeken Denis Istomin mit 5:7, 3:6, 4:6 anerkennen. Etwas Pech hatte Benjamin Becker der sich mit Nicolas Almagro einen dramatischen Kampf lieferte, aber am Ende dennoch mit 4:6, 2:6, 6:3, 6:4, 3:6 dem Spanier denkbar knapp beugen musste.

© SID

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