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21.01.2007

07:41 Uhr

Tennis Australian Open

Haas ohne Probleme im Duell mit Mayer

Tommy Haas hat durch einen glatten 7:6, 6:3, 6:3-Erfolg im deutschen Duell gegen Florian Meyer das Achtelfinale der Australian Open erreicht. Gegner ist der an Nummer acht gesetzte Argentinier David Nalbandian.

Im zweiten Anlauf hat es für Tommy Haas in der dritten Runde der Australian Open ohne große Probleme geklappt. Nachdem das deutsche Duell gegen Florian Mayer am Samstag auf Grund von starken Regenfällen verschoben worden war, gewann der 28-Jährige am Sonntag 7:6 (7:3), 6:3, 6:3 und steht damit im Achtelfinale.

Tagesrhythmus und Vorbereitung stimmten nicht mehr, und so hatte Haas im ersten Satz noch leichte Probleme. Dann drehte er auf und musste dabei noch nicht einmal all sein Können abrufen. Während Haas 2006 noch der übermächtige Schweizer Roger Federer im Weg stand, der ihn in einem denkwürdigen Fünfsatzmatch ausschaltete, will er nun am frühen Montagmorgen (deutscher Zeit) gegen den Argentinier David Nalbandian seine Chance nutzen, zum fünften Mal in seiner Karriere unter die letzten Acht bei einem der vier Major-Turniere vorzustoßen. Gegen den Weltranglisten-Achten wies Haas jedenfalls vor der Partie eine Bilanz von 2:0 Siegen auf. "David ist einer der großen Spieler", sagte er: "Aber er ist kein Roger."

Trainer Thomas Hogstedt und die neue Freundin Sara Foster hatten beim Match von Haas nur wenig Grund zur Sorge. Lediglich im ersten Satz konnte er ein Break zum 5:3 nicht halten und musste in den Tiebreak. Mayer versuchte zwar immer wieder, den Weltranglisten-Zwölften mit seinem unkonventionellen Spiel und vielen Netzattacken aus dem Konzept zu bringen, aber alles, was der Franke versuchte, konnte Haas besser. "Ab dem zweiten Satz kam mein Spiel ins Laufen, ich bin zufrieden, kann mich aber auch noch steigern", erklärte Haas.

Der Unterlegene sah es genau so: "Tommy hat sicher eine ähnliche Form wie letztes Jahr", meinte Mayer: "Er ist körperlich fit und schlägt sehr gut auf." Der 23-Jährige war trotz seines Scheiterns nicht unzufrieden. Mit dem Vordringen in die dritte Runde konnte er nach einer zehntägigen Magen-Darm-Grippe und vier Kilo Gewichtsverlust nicht rechnen. "Tommy hatte jetzt drei nicht so schwere Matches", gab Mayer zu: "Gegen Nalbandian wird man sehen, wie gut er wirklich ist.´

© SID

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