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18.01.2007

07:47 Uhr

Tennis Australian Open

Haas und Mayer weiter, Nadal schlägt Kohlschreiber

Tommy Haas und Florian Mayer sind in die dritte Runde der Australian Open eingezogen und treffen dort im direkten Duell aufeinander. Philipp Kohlschreiber unterlag Spaniens Topspieler Rafael Nadal nach hartem Kampf.

Zumindest ein Deutscher wird bei den Australian Open den Einzug ins Achtelfinale schaffen. Binnen weniger Minuten gewannen Tommy Haas und Florian Mayer am vierten Turniertag ihre Zweitrunden-Matches und treffen nun im direkten Duell aufeinander. Haas hatte gegen den Serben Ilia Bozoljac nur zu Beginn Schwierigkeiten, setzte sich aber letztlich souverän mit 7:6 (7:3), 6:1, 6:3 durch. Mayer musste in Melbourne schon mehr kämpfen, hatte beim 5:7, 7:5, 6:2, 6:2 gegen Andreas Seppi aus Südtirol das bessere Ende für sich. In den beiden ersten Sätzen verspielte Mayer jeweils eine 4:0-Führung. Die beiden bisherigen Duell gegen Mayer konnte Haas für sich entscheiden.

Kohlschreiber verlangt Nadal alles ab

In der Night Session bot Philipp Kohlschreiber gegen den Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal einen tollen Kampf und setzte einige Male seine mutige Ankündigung, "Nadal laufen zu lassen" zum Erstaunen der 15 000 Zuschauer in die Tat um. Insgesamt aber ließ der 23-Jährige wegen zu vieler unerzwungener Fehler vor allem mit der Vorhand viele gute Chancen ungenutzt und unterlag dem Spanier weit nach Mitternacht örtlicher Zeit mit 5:7, 3:6, 6:4, 2:6.

Für Mischa Zverev sind die Australian Open hingegen beendet: Der Qualifikant scheiterte bei seiner 4:6, 5:7, 1:6-Niederlage in der zweiten Runde gegen den US-Amerikaner Robby Ginepri vor allem an seiner fehlenden Erfahrung. Der 19-Jährige konnte die Partie gegen den 52. der Weltrangliste mit seinem Serve- und Volleyspiel in den ersten beiden Sätzen vollkommen ausgeglichen gestalten. Er kassierte die entscheidenden Breaks erst jeweils zum 4:6 und 5:7 im letzten Aufschlagsspiel der Sätze.

Im dritten Satz konnte er dann kräftemäßig bei rund 32 Grad nicht mehr zulegen. Für den Qualifikanten, der in der Weltrangliste auf Platz 153 geführt wurde, war die Teilnahme an seinem ersten Grand-Slam-Turnier dennoch ein Erfolg.

© SID

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