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15.01.2008

07:31 Uhr

Tennis Australian Open

Lisicki überrascht "Down Under", Petkovic im Pech

Sabine Lisicki hat sich in ihrem Auftaktmatch bei den Australian Open überraschend in drei Sätzen gegen die Russin Dinara Safina durchgesetzt. Andrea Petkovic zog sich gegen Anna Tschakwetadse einen Kreuzbandriss zu.

Qualifikantin Sabine Lisicki hat am zweiten Tag der Australian Open in Melbourne für einen Paukenschlag gesorgt. Die für Berlin spielende Grand-Slam-Debütantin überraschte bei ihrem 7:6 (7:4), 4:6, 6:2-Erfolg gegen die an Position 16 gesetzte Russin Dinara Safina.

"Ich will die Nummer eins werden"

"Ich war schon über die Qualifikation sehr happy, ich wusste, dass ich gut spiele", sagte die 18 Jahre alte Lisicki, für die in Runde zwei gegen die Ukrainerin Marija Korjittsewa noch nicht Endstation sein muss. An Selbstvertrauen mangelt es der in Troisdorf geborenen Berlinerin jedenfalls nicht. Seit über vier Jahren trainiert sie regelmäßig in der Akademie von Nick Bollettieri in Florida, hat die Schule nach zehn Jahren abgebrochen und verfolgt nun begleitet von Vater Robert die Profikarriere. "Ich habe so viel gearbeitet, das zahlt sich jetzt aus", meinte Lisicki, die sich auch bei der Frage nach ihren sportlichen Zielen keinesfalls mit Mittelmaß zufrieden gibt: "Ich will die Nummer eins werden."

Petkovic erleidet Kreuzbandriss

Martina Müller, Andrea Petkovic und Angelika Bachmann sind dagegen bereits ausgeschieden. Besonderes Pech hatte Petkovic (Benrath), die in ihrem Spiel gegen die an Nummer sechs gesetzte Anna Tschakwetadse (Russland) beim Stand von 40:40 im ersten Spiel einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitt und nun voraussichtlich sechs Monate ausfallen wird. Martina Müller aus Hannover enttäuschte mit 5:7, 3:6 gegen die Französin Pauline Parmentier, Angelika Bachmann (Moers) unterlag Lokalmatadorin Anastasia Rodionova 6:7 (3:7) und 4:6.

Keine fünf Minuten stand die für Benrath spielende Darmstädterin Andrea Petkovic gegen Anna Tschakwetadse auf dem Platz, 40:30, ein Schritt zur Vorhand, der Ball segelte ins Aus und Petkovic sank mit einem verdrehten Knie nieder. "Ich habe sofort gewusst, dass es etwas Schlimmes ist", sagte die Einser-Abiturientin, auch Stunden danach noch den Tränen nahe: "Ich hatte zwar keine großen Schmerzen, aber ich konnte auf keinen Fall weiter spielen." OP und mindestens sechs Monate Pause stehen ihr nun bevor.

© SID

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