Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.01.2010

08:36 Uhr

Tennis Australian Open

Mayer dreht Spiel gegen Petzschner

Florian Mayer hat sich bei den Australian Open im deutschen Duell gegen Philipp Petzschner durchgesetzt. Der Bayreuther holte einen 0:2-Satzrückstand auf.

Nach Sieg über Petzschner in Runde zwei:  Florian Mayer. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Nach Sieg über Petzschner in Runde zwei: Florian Mayer. Foto: Bongarts/Getty Images

Herbstliche Temperaturen um die 15 Grad, bedeckter Himmel statt flirrender Sonne, immer wieder Regenpausen und am Ende gestrichene Spiele. Die Australian Open in Melbourne haben am Montag einen Kaltstart hingelegt, wie er auch Wimbledon zur zweifelhaften Ehre gereichen würde.

Auch die deutschen Profis waren von diesem ungewöhnlichen Auftakt beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres betroffen. Nur Florian Mayer schaffte seinen 0:6, 2:6, 6:4, 6:2, 6:2-Erfolg im Duell zweier Bayreuther gegen Philipp Petzschner vor dem Einsetzen des Dauerregens am Nachmittag und zog damit als erster deutscher Profi in die zweite Runde der mit 15,5 Mill. Euro dotierten Veranstaltung ein.

Philipp Kohlschreiber war in seinem Match gegen den Argentinier Horacio Zeballos zu einer stundenlangen Zwangspause gezwungen. Rainer Schüttler hatte bis zum Abend den Platz noch gar nicht betreten. Das Match von Daniel Brands gegen Jewgeni Koroljew (Kasachstan) wurde frühzeitig gestrichen.

"Das ist wirklich gefährlich"

"Solche Verhältnisse habe ich hier noch nie erlebt", sagte Mayer, der zum siebten Mal in Melbourne am Start ist. Auch seine Partie musste zwischenzeitlich unterbrochen werden. "Die Plätze werden rutschig, das ist wirklich gefährlich", sagte Petzschner.

Die Verhältnisse nahm der 25-Jährige allerdings nicht als Ausrede für die Niederlage gegen Mayer, mit dem er noch am Freitag trainiert hatte. "Flo hat sehr gut gespielt, Riesenrespekt, wie er zurückgekommen ist", sagte Petzschner.

In den ersten beiden Sätzen konnte er Mayer mit seiner flachen Slice-Rückhand zur Verzweiflung bringen, bis sich das Blatt wendete. "Da wurde ich vorgeführt und habe nicht mehr an den Sieg geglaubt", erzählte Mayer, "nach meinem Break im dritten Satz ist das Spiel dann gekippt. Glücklicherweise wurden wir vom Regen nicht mehr gestört, Philipp war so nett und hat das Match vorher schnell beendet."

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×