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20.01.2010

17:55 Uhr

Tennis Australian Open

Nadal, Murray, Roddick und Del Potro in Runde drei

Die Favoriten haben sich am dritten Tag der Australian Open keine Blöße gegeben. Nadal, Murray und Roddick stehen in Runde drei. In einem Fünf-Satz-Krimi schlug Del Potro Blake.

Juan Martin Del Potro streckt die Arme in den australischen Nachthimmel. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Juan Martin Del Potro streckt die Arme in den australischen Nachthimmel. Foto: Bongarts/Getty Images

Am dritten Tag der Australian Open haben alle Top-Spieler Siege gefeiert. Der Weltranglistenzweite Rafael Nadal machte kurzen Prozess mit Lukas Lacko aus Slowenien. Nach 113 Minuten hieß es 6:2, 6:2 6:2 für den spanischen Titelverteidiger. In Runde drei trifft der 23-Jährige auf Philipp Kohlschreiber.

Auch Andy Murray aus Schottland und der US-Amerikaner Andy Roddick gaben sich keine Blöße. Der an Nummer sieben gesetzte Roddick ließ Thomaz Bellucci (Brasilien) beim 6:3, 6:4, 6:4 keine Chance. Nun wartet der Spanier Feliciano Lopez.

Wind bereitet Murray Probleme

Murray hatte bei seinem Sieg mehr Probleme mit den Wetterbedingungen in Melbourne als mit seinem Gegenüber. "Der Wind war das schwierigste im Spiel", sagte der Weltranglistenvierte nach seinem 6:1, 6:4, 6:3-Erfolg gegen Marc Giquel: "Manchmal denkt man, der Ball geht in die eine Richtung. Doch dann kommt der Wind dazwischen und die Richtung kann sich ganz schnell ändern. Insgesamt war ich aber glücklich über mein Spiel." In der dritten Runde muss der 22-Jährige gegen Florent Serra (Frankreich) ran.

Das spektakulärste Spiel des Tages bestritten Juan Martin Del Potro und James Blake. Nach vier Stunden und 17 Minuten streckte der Argentinier Del Potro seine Arme in den Himmel von Melbourne und ließ sich von den Fans in der Hisense Arena feiern. Zuvor lieferte er sich mit dem US-Amerikaner Blake ein Match der Extraklasse und behielt mit 6:4, 6:7 (3:7), 5:7, 6:3 und 10:8 die Oberhand. Auf Del Potro wartet nun Florian Mayer aus Bayreuth.

Im letzten Spiel des Tages standen sich Marin Cilic und Lokalmatador Bernard Tomic gegenüber. Trotz eines 2:1-Satzrückstandes setzte sich der an Position 14 gesetzte Kroate 6:7 (6:8), 6:3, 4:6, 6:2, 6:4 durch und ließ die Träume des 17-jährigen in Deutschland geborenen Tomic auf die nächste Runde zerplatzen.

© SID

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