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27.01.2009

07:02 Uhr

Tennis Australian Open

Safina folgt Swonarewa ins Halbfinale

Wera Swonarewa steht nach einem Zwei-Satz-Sieg gegen Marion Bartoli im Halbfinale der Australian Open. Dort wartet Dinara Safina, die Jelena Dokic ausschaltete.

Wera Swonarewa (r.) setzte sich gegen Marion Bartoli durch. Foto: AFP SID

Wera Swonarewa (r.) setzte sich gegen Marion Bartoli durch. Foto: AFP

Wera Swonarewa ist als erste Spielerin ins Halbfinale der Australian Open eingezogen. Die in Melbourne an Nummer sieben gesetzte Russin hatte in ihrem Viertelfinale keine Mühe und setzte sich nach nur 1:09 Stunden in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:0 gegen Marion Bartoli durch. Die Französin hatte eine Runde zuvor noch die Weltranglistenerste Jelena Jankovic aus dem Turnier geworfen.

Safina schaltet Dokic aus

Im Semifinale trifft Swonarewa, die erstmals im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers steht, nun auf Dinara Safina. Die Russin zog nach einem umkämpften 6:4, 4:6 und 6:4-Sieg gegen die australische Lokalmatadorin Jelena Dokic in die Vorschlussrunde ein.

Safina unterlag 2008 im Finale der French Open der Serbin Ana Ivanovic und erreichte die Vorschlussrunde der US Open. Die 22-Jährige würde neue Weltranglistenerste, sollte sie das Turnier in Melbourne gewinnen.

Dokic hatte mit ihrem Durchmarsch als Wildcard-Spielerin bis in die Runde der letzten Acht "Down Under" für Schlagzeilen und Euphorie gesorgt. Die ehemalige Top-5-Spielerin hatte in den letzten Jahren mit großen persönlichen Problemen zu kämpfen und wurde 2007 überhaupt nicht mehr im WTA-Computer geführt. Vor dem Turnier belegte sie Rang 187 und stößt nach ihrem vollkommen unerwarteten Erfolg nun wieder unter die besten 100 vor.

Dokic: "Woche war insgesamt großartig für mich"

"Diese Woche war insgesamt großartig für mich", sagte Dokic, "ich kann jetzt nicht zu enttäuscht sein, ich habe immerhin drei Sätze mit der Nummer drei gespielt." Die 25-Jährige hat sich durch ihre Siege wieder auf der WTA-Tour etabliert und will weiter angreifen: "Ich versuche es jetzt so weiterlaufen zu lassen und hoffe auf ein gutes Jahr." Safina entschuldigte sich nach dem Match beim Publikum: "Tut mir leid, dass ich gegen eine Australierin gewinnen musste. Ich hoffe, ihr unterstützt beim nächsten Mal mich."

© SID

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