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10.02.2006

08:00 Uhr

Tennis Daviscup

Kiefer eröffnet gegen Grosjean

Beim Erstrundenmatch im Daviscup gegen Frankreich in Halle/Westfalen macht Nicolas Kiefer heute, ab 14 Uhr, den Anfang gegen Sebastien Grosjean. Das zweite Einzel bestreiten im Anschluss Tommy Haas und Richard Gasquet.

Den dramatischen Fünf-Satz-Sieg im Viertelfinale der Australien Open gegen Sebastien Grosjean wird Nicolas Kiefer nicht so schnell vergessen. Die leidige "Schlägerwurf-Affäre" im gleichen Spiel hat er dagegen schon verdrängt. Heute (14.00 Uhr/live im DSF) eröffnet der Hannoveraner ausgerechnet gegen Grosjean die Daviscup-Erstrundenpartie in Halle/Westfalen gegen Frankreich, bevor Tommy Haas zum zweiten Einzel gegen Richard Gasquet antritt. "Für mich ist die Sache abgehakt, Vergangenheit", meinte "Kiwi", "ich blicke nur auf heute".

Auch das zweite Einzel zwischen Haas und Jungstar Gasquet ist ein Re-Match des ersten Grand Slams des Jahres. Der gebürtige Hamburger hatte den 19-Jährigen in Runde eins glatt geschlagen. Doch statt Freilufttennis bei über 35 Grad wird die "heiße Revanche" für Melbourne in Halle/Westfalen in der Halle bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt ausgetragen. "Für das Selbstvertrauen sind die letzten Erfolge zwar sehr gut", meinte Teamkapitän Patrik Kühnen, "aber die Verhältnisse sind doch völlig anders. Daviscup ist viel emotionaler, man muss das ganz anders bewerten als ein Grand-Slam-Turnier."

Deutsches Doppel steht noch nicht hundertprozentig fest

Für das Doppel am Samstag (15.00 Uhr) hat Kühnen zunächst Haas an der Seite von Alexander Waske gegen die französische Paarung Arnaud Clement/Michael Llodra nominiert, möglicherweise kommt aber auch Ersatzmann Rainer Schüttler im Doppel für Haas zum Einsatz. Denn der frisch gebackene Turniersieger von Delray Beach muss vielleicht im letzten Match am Sonntag gegen Grosjean für die Entscheidung sorgen. Kiefer und Gasquet spielen zuvor ab 13.00 Uhr das dritte Einzel. "Ich bin bereit, das zu tun, was nötig ist", sagte Haas, der auch beim Aufstiegsmatch gegen Tschechien dreimal spielte und im letzten Spiel für die Entscheidung sorgte.

Dass es ein ganz enges Match werden kann, ist jedem klar. Gasquet (16.) und Grosjean (23.) sind in der Weltrangliste ebenso hervorragend platziert wie Kiefer (12.) und Haas (29.). "Normalerweise ist es ein Vorteil, wenn die Nummer eins eines Teams das erste Match bestreitet", meinte Grosjean zur Auslosung, "in diesem Fall aber ist das egal, hier sind vier gleichstarke Spieler, von denen jeder die eins sein könnte."

© SID

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