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12.04.2006

13:08 Uhr

Tennis Fed-Cup

USA für Rittner im Fed-Cup-Duell nur Außenseiter

Barbara Rittner sieht das deutsche Fed-Cup-Team für das Duell gegen die USA am 22./23. April eindeutig in der Favoritenrolle. Lindsay Davenport und Serena Williams werden für die USA verletzungsbedingt nicht spielen.

Für Teamchefin Barbara Rittner hat die deutsche Fed-Cup-Mannschaft nach den verletzungsbedingten Absagen der beiden US-Amerikanerinnen Lindsay Davenport und Serena Williams gegen die USA die klar besseren Karten.

"Ich sehe uns jetzt ganz klar in der Favoritenrolle. Nach den Absagen von Davenport und Williams war in der Mannschaft einhelliger Tenor: geil, jetzt können wir sie ja wegmachen", sagte Rittner auf der Pressekonferenz im Europapark Rust vor der Erstrunden-Begegnung in der Weltgruppe des Fed-Cups gegen die USA am 22./23. April im badischen Ettenheim.

Rittner muss noch eine Spielerin aussortieren

Während die USA mit international weitgehend unbekannten Spielerinnen wie Jill Craybas und Shenay Perry an den Start gehen werden, kann Rittner auf ihre beste Mannschaft zählen. Das erste Einzel wird Spitzenspielerin Anna-Lena Grönefeld bestreiten, anschließend kommt die Nummer zwei Julia Schruff zum Zug. Zudem stehen Sandra Klösel, Martina Müller und Jasmin Wöhr im Kader des Deutschen Tennis Bundes (DTB). Da insgesamt aber nur vier Spielerinnen zum Einsatz kommen dürfen, wird Rittner vor der Auslosung der Matches noch eine Akteurin aussortieren.

Auch die Platzbedingungen in Ettenheim wurden ganz nach den Wünschen des DTB-Teams ausgerichtet. "Ich hoffe auf Nieselregen, schwere Bälle und einen langsamen Sandbelag", erklärte Rittner. Zumindest der langsame Sandbelag kann von den Organisatoren gewährleistet werden.

Deutschland hat in diesem Jahr durch Siege gegen Indonesien und Kroatien die Rückkehr in die Fed-Cup-Elite geschafft. Bei einem Sieg gegen die Amerikanerinnen würde am 15./16. Juli das Halbfinale gegen Belgien oder Russland folgen. Bei einer Niederlage müsste das Team in die Relegationsrunde, um den Klassenerhalt zu sichern.

© SID

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