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11.01.2010

14:50 Uhr

Tennis International

Agassi wollte Becker "eine reinhauen"

Der frühere Tennisstar Andre Agassi hat in einem Interview zugegeben, dass er seinem damaligen Rivalen Boris Becker am liebsten "eine reingehauen" hätte. Grund war Agassis Ehefrau.

Waren nicht immer die besten Freunde: Andre Agassi (l.) und Boris Becker 1999. Foto: AFP SID

Waren nicht immer die besten Freunde: Andre Agassi (l.) und Boris Becker 1999. Foto: AFP

Die Rivalität zwischen den früheren Tennisstars Andre Agassi und Boris Becker stand offenbar einmal kurz vor der Eskalation. Als der dreimalige Wimbledon-Sieger Becker während eines Spiels Agassis damaliger Frau Brooke Shields Handküsse zuwarf, drohte der Amerikaner zu explodieren.

"Ich wollte in dem Moment am liebsten zum Boxen wechseln. Ich hätte ihm eine reinhauen können. Ich habe ihn dafür gehasst", sagte Agassi im Interview mit der Tageszeitung Die Welt. Inzwischen trage er Becker diese Geschichte nicht mehr nach: "Im Rückblick nehme ich ihm das nicht übel, es war in der Hitze des Gefechts."

Es habe allerdings eine Weile gedauert, "bis ich ihn darauf ansprechen konnte und wir zusammen ein Bier trinken gegangen sind", sagte der achtmalige Grand-Slam-Sieger, der seit 2001 mit der deutschen Tennis-Ikone Steffi Graf verheiratet ist.

Agassi spielte mit dem Feuer

Außerdem verriet der 39-Jährige, dass er während seiner aktiven Karriere neben einem Alkohol- und Drogenproblem auch mit der Pyromanie zu kämpfen hatte. Agassi: "Ich entlud meine Wut, indem ich nach einem Spiel in meinem Hotelzimmer meine Sachen anzündete."

Er sei jedoch nicht der einzige gewesen, der seltsame Dinge angestellt habe, erklärte Agassi: "Es gibt kaum jemanden, den das Spiel nicht verrückt gemacht hat - jedenfalls zu meiner Zeit."

© SID

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