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12.01.2006

11:48 Uhr

Tennis WTA

Karatantschewa plant Rückkehr auf WTA-Tour

Dem Schock über die zweijährige Doping-Sperre folgt bei der Bulgarin Sesil Karatantschewa prompt die Trotzreaktion. Die 16-Jährige will nach Ablauf ihrer Strafe ihre Karriere als Profi unbedingt fortsetzen.

Sesil Karatantschewa hat auf die gegen sie ausgesprochene Doping-Sperre mit Entschlossenheit reagiert. Die bulgarische Nachwuchshoffnung beteuert weiter ihre Unschuld und will ihre Tenniskarriere auf jeden Fall fortsetzen. "Ich werde weiter trainieren und in zwei Jahren zurückkommen, um zu zeigen, dass die Strafe unfair war", sagte die 16-Jährige einer bulgarischen Tageszeitung. Außerdem kündigte sie den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS an. "Ich werde in Lausanne Protest gegen die Entscheidung des Internationalen Tennisverbandes ITF einlegen", erklärte Karatantschewa am Donnerstag in Sofia.

Die frühere Junioren-Siegerin der French Open war am Mittwoch vom Internationalen Tennisverband ITF wegen zwei Positivtests auf das verbotene Steroid Nandrolon rückwirkend ab dem 1. Januar gesperrt worden. "Ich bin entsetzt und sehr wütend. Mit einer so harten Strafe habe ich nicht gerechnet, denn ich habe nichts Falsches getan. Die Entscheidung zeugt von Inkompetenz", meinte Karatantschewa.

Die 41. der Weltrangliste, die mit dem Viertelfinaleinzug bei den French Open 2005 ihren bislang größten Erfolg gefeiert hatte, begründet die Positivproben mit einer unentdeckten Schwangerschaft. Die Tests waren am 31. Mai in Paris sowie am 5. Juli in Tokio genommen worden. Preisgelder in Höhe von 128 897 Dollar sowie die 110 370 in Paris gewonnenen Euro muss sie zurückgeben.

© SID

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