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16.01.2007

09:46 Uhr

Tennis WTA

WTA entscheidet sich für Scott und Reformen

Larry Scott bleibt bis 2011 Präsident des Damen-Profitennis-Verbandes WTA. Veränderungen wird es dagegen im Turniermodus geben. So wird die Damen-Saison künftig etwa schon im Oktober enden.

Die Damen-Profitennis-Organisation WTA wird bis mindestens 2011 von Präsident Larry Scott geleitet. Die WTA gab die Vertragsverlängerung mit dem 42 Jahre alten US-Amerikaner bei den Australian Open in Melbourne bekannt. Scott ist seit 1. April 2003 für die Damentour tätig, nachdem er zuvor für die ATP gearbeitet hatte.

Gleichzeitig erklärt die WTA einschneidende Änderungen ihrer Turnierserie ab 2009. Nachdem 2006 die Anzahl verletzungsbedingter Absagen von Topspielerinnen einen Rekord erreicht hatte, hat die WTA zahlreiche Änderungen beschlossen, um die Belastungen der Spielerinnen zu reduzieren.

So wird die Saison künftig im Oktober enden, die Spielerinnen müssen bereits ab diesem Jahr nur noch an mindestens zwölf statt 13 WTA-Turnieren teilnehmen, ab 2009 sogar nur noch an 11. Den Topspielerinnen wird die Möglichkeit längerer Pausen nach den vier Grand-Slam-Turnieren eingeräumt.

Reformpläne nehmen Konturen an

Alle Turniere im Herbst müssen weltweit auf dem gleichen Untergrund und mit den gleichen Bällen gespielt werden. Spielerinnen, die am 1. Januar 30 Jahre oder älter waren, brauchen lediglich bei vier Turnieren des höchsten Tier-1-Levels anzutreten.

Die WTA hat außerdem die Ausschreibung für ihre Turniere ab dem Jahr 2009 begonnen, über die im März entschieden werden soll. Für 48 Turniere gibt es bereits 57 Bewerber, für die 14 sportlich wertvollsten Veranstaltungen sind 25 Bewerbungen eingegangen.

Die WTA will dabei auf jeden Fall vier kombinierte Turniere für Damen und Herren durchführen lassen. Sie bestätigte damit die Reformpläne von ATP-Chef Etienne de Villiers, der angekündigt hatte, dass in Zukunft vier der acht Turniere der ATP-Masters-Serie als kombinierte Veranstaltungen gespielt werden.

© SID

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