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19.01.2005

18:28 Uhr

Testprogramm noch im alten Modell

Schumacher setzt auf Zuverlässigkeit von Ferrari

Michael Schumacher hat seine Testfahrten in Barcelona auf die neuen Regeln in der Formel-1-Weltmeisterschaft abgestimmt und setzt mit seinem Ferrari-Team auf eine konstante Leistung der Konstrukteure und Techniker.

HB BARCELONA. "Dadurch, dass in dieser Saison Reifen und Motor viel länger halten müssen als sonst, müssen wir beides auch länger belasten. Zuverlässigkeit ist da das Zauberwort", schrieb der siebenmalige Weltmeister auf seiner Homepage. Am Mittwoch startete er wie tags zuvor am frühen Morgen mit dem Testprogramm noch im Ferrari-Modell aus dem Vorjahr.

Damit hatte Schumacher am Dienstag insgesamt 104 Runden gedreht und war in 1:14,834 Minuten die schnellste Zeit über die 4,627 km lange Runde gefahren. "Es macht richtig Spaß, wieder auf der Strecke zu sein", meinte Schumacher. Wenn man endlich wieder im Auto sitze, "sind die Momente des Entzugs aus dem Winter dann doch schnell vergessen".

Durch die neuen Regeln - die Reifen müssen im Qualifying und im Rennen halten, der Motor darf nur jedes zweite Rennwochenende gewechselt werden - werden nun auch im Training längere Einheiten gefahren. In puncto Zuverlässigkeit macht sich der 36-Jährige aber keine Sorgen. "Das war ja zuletzt immer eine der größten Stärken von Ferrari, insofern müssen wir uns da sicher nicht verstecken. Ich denke sowieso, dass wir auch in diesem Jahr das Team sein werden, das es zu schlagen gilt - ist ja auch logisch als Weltmeister-Team." Gleichwohl rechnet er damit, dass der Wettbewerb, der am 6. März mit dem Grand Prix in Melbourne richtig beginnt, sehr hart sein wird. Auch die anderen Teams sind bestens vorbereitet, glaubt Schumacher. So setzten unter anderen auch BMW-Williams und Toyota in Barcelona sowie McLaren Mercedes und BAR-Honda ihre Tests in Valencia fort.

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