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31.07.2014

10:15 Uhr

„Thema ist für mich durch“

Weitspringer Rehm schreibt EM ab

Paralympics-Sieger Markus Rehm will „fair bleiben“ und keine Teilnahme an der Leichtathletik-EM erklagen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte den Prothesenträger nicht für den Wettkampf nominiert.

Es ist vorbei: Aus Respekt zu den anderen Sportlern wolle er nicht weiter für seine Teilnahme in Zürich kämpfen, sagt Markus Rehm. dpa

Es ist vorbei: Aus Respekt zu den anderen Sportlern wolle er nicht weiter für seine Teilnahme in Zürich kämpfen, sagt Markus Rehm.

ZürichParalympics-Sieger Markus Rehm will nicht auf juristischem Weg seine Teilnahme an der Leichtathletik-EM erreichen, drängt aber auf weitere Analysen. „Die EM in Zürich, das Thema ist für mich durch“, sagte der unterschenkelamputierte Weitspringer am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Er habe „Respekt“ für die anderen Sportler, wolle nicht weiter für Verwirrung sorgen und „fair bleiben“.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte sich gegen eine Berücksichtigung des behinderten Sportlers entschieden, der bei den deutschen Meisterschaften der Nichtbehinderten den Titel gewann und die WM-Norm mit 8,24 Metern erfüllte. Grundlage für die DLV-Entscheidung waren biomechanische Messungen bei den nationalen Titelkämpfen.

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Diese seien zwar „sehr gut gemacht worden, aber nur zur Hälfte“, sagte Rehm. So werde sein möglicher Nachteil durch eine geringere Anlaufgeschwindigkeit nicht berücksichtigt. „Wir wollen weitere Schritte einleiten, wir wollen weitere Untersuchungen“, betonte der Leverkusener. Er kritisierte, dass das Thema nach weiten Sprüngen in der Vergangenheit nicht vor der Meisterschaft vom DLV geklärt wurde. „Da wurde es vielleicht nicht ganz so ernst genommen“, sagte Rehm.

Von

dpa

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