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09.01.2007

20:57 Uhr

Tischtennis EM

Dttb-Teams sind bei der EM in Belgrad gesetzt

Durch einen Sieg im letzten EM-Qualifikationsspiel werden die deutschen Tischtennis-Damen bei den Titelkämpfen in Belgrad gesetzt. Den Männern war dieser Vorteil schon vor dem abschließenden 3:1 gegen Ungarn sicher.

Nach den zuletzt überzeugenden Leistungen in der EM-Qualifikation können die deutschen Tischtennis-Damen zuversichtlich zur EM nach Belgrad (25. März bis 1. April) fahren. Ebenso wie die männlichen Kollegen wird auch das Frauenteam des Deutschen Tischtennis-Bundes (Dttb) bei den Titelkämpfen auf den Positionen eins bis vier gesetzt. Ausschlaggebend dafür war der fünfte Sieg der Mannschaft von Bundestrainer Jörg Bitzigeio am sechsten und letzten Spieltag der Gruppe B in Köping gegen Gastgeber Schweden mit 3:0.

Die männlichen Kollegen hatten in der Gruppe B schon vor dem sechsten Sieg im sechsten Spiel mit 3:1 in Braunschweig gegen Ungarn den Vorteil sicher. Ab 2008 finden EM-Turniere jährlich und nicht mehr nur im Abstand von 24 Monaten statt, so dass die bisher über zwei Jahre verteilten Ausscheidungsspiele entfallen.

Damen ohne Satzverlust

Wu Jiaduo (Kroppach) sowie Laura Stumper und Kristin Silbereisen (beide Busenbach) holten in der einseitigen Begegnung die Punkte für die Damen und kamen dabei ohne Satzverlust aus. Ihre einzige Niederlage in der Ausscheidung hatte die Dttb-Mannschaft zu Beginn der Qualifikationsspiele im Oktober 2005 mit 2:3 in Kroatien kassiert. Durch das 3:2 im Rückspiel verdrängten Bitzigeios Spielerinnen im vergangenen September das Balkan-Team von der Tabellenspitze. Im entscheidenden Vergleich bei gleicher Satzdifferenz war die Anzahl der einzelnen Punkte aus allen zehn Einzelmatches gegen die Kroatinnen um fünf Bälle besser zugunsten des Dttb-Teams.

Die mit zwei Teenagern angetretenen Dttb-Herren hatten ohne ihre Doppel-Vizeweltmeister Timo Boll (Gönnern) und Christian Süß (Düsseldorf) gegen Ungarn zunächst mehr Mühe als erwartet. Nach der Auftaktniederlage von Bastian Steger (Frickenhausen) sorgten Jugend-Mannschaftseuropameister Dimitri Ovtcharov (Tündern) und der frühere Jugend-Weltmeister Patrick Baum (Frickenhausen) gegen die Magyaren für die Wende, ehe Steger sich mit dem Siegpunkt rehabilitieren konnte.

© SID

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