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17.01.2005

13:40 Uhr

Trainer Doll rät zu Geduld

Lauth bei München-Rückkehr keine erste Wahl

Vor zwei Jahren kehrte Stürmer Benjamin Lauth TSV 1860 und der Stadt München den Rücken, um in Hamburg sein Glück zu finden. Zwei schwere Verletzungen lassen aber am Freitagabend, beim Rückrundenstart des HSV beim FC Bayern, seine Einsatzschancen gen Null tendieren.

Auch bei seiner Rückkehr nach München wird BEnjamin Lauth nicht von Anfang an spielen.

Bislang wenig Grund zur Freude: HSV-Stürmer Lauth.

HB HAMBURG. Ausgerechnet bei der ersten Rückkehr in seine Fußball-Heimat München ist der fünfmalige Nationalspieler nur Zuschauer. "Zu früh. Er braucht noch Kraft, er war sehr lange Zeit verletzt, da wird er Geduld haben müssen", sagte Trainer Thomas Doll vor dem Rückrundenstart des Hamburger SV am Freitag (20.30 Uhr) bei Bayern München. Am Sonntag kam der 23-Jährige beim 2:2 gegen Werder Bremen zu seinem zweiten Kurzeinsatz in einem Testspiel. Aber auf dem Weg zum Comeback in der Bundesliga muss er sich weiterhin gedulden: "Man sagt, dass man genauso lange zurück braucht, wie man verletzt war. Ich hoffe aber, dass es ein bisschen schneller geht."

Für 4,3 Mill. Euro war Lauth im Sommer vom Absteiger TSV 1860 München nach Hamburg gewechselt. Wegen zwei Verletzungen konnte er die in ihn gesetzten Erwartungen bislang nicht erfüllen. Zwar kämpfte sich der Angreifer nach seinem im April erlittenen Fußbruch ins HSV - Team und feierte im August als "Joker" durch seinen 4:3-Siegtreffer gegen den 1. FC Nürnberg ein traumhaftes Comeback. Doch nur wenige Tage später folgte das nächste böse Erwachen: Die Bruchstelle im Fuß war durch einen Fehltritt im Training wieder aufgebrochen, Lauth wurde operiert. Bei der zweiten Verletzung habe er wenigstens gewusst, was auf ihn zukomme, erklärte der Stürmer.

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