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23.01.2005

12:17 Uhr

"Unglaublicher Schaden" für den DFB

Mayer-Vorfelder fordert Wettverbot

Gerhard Mayer-Vorfelder plädiert nach den Manipulations-Vorwürfen gegen Schiedsrichter Hoyzer für ein Wettverbot für Referees. Hoyzer hält er indes so lange für unschuldig, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

HB BERLIN. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder, hat sich für ein Wettverbot für Schiedsrichter ausgesprochen. Im Falle des mutmaßlichen Betrügers Robert Hoyzer gelte für Mayer-Vorfelder zunächst die «Unschuldsvermutung», bis die «Ermittlungen abgeschlossen» seien und «alle Fakten auf dem Tisch liegen», sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Man werde sich im Präsidium am Montag mit dem Fall befassen. «Wir wollen sehen, wie die Beweislage ist. Was mich nachdenklich stimmt, ist, dass Herr Hoyzer sich bei Hertha BSC abgemeldet hat. Damit ist er im Prinzip aus der Zuständigkeit der DFB-Gerichtsbarkeit heraus gefallen.»

Referee Hoyzer aus Berlin wird vorgeworfen, unter anderem beim DFB-Pokalspiel des SC Paderborn gegen den Hamburger SV am 21. August 2004 mit offensichtlichen Fehlentscheidungen den 4:2-Sieg des Regionalligisten ermöglicht zu haben.

Mayer-Vorfelder sprach im Zusammenhang mit den Betrugsvorwürfen von einem «großen Schaden für den DFB». «Das ist überhaupt keine Frage. Es ist allein schon aus psychologischer Sicht ein unglaublicher Schaden entstanden. Sowohl für den Deutschen Fußball- Bund als auch für das gesamte Schiedsrichterwesen», sagte der DFB-Chef der dpa.

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