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30.12.2015

11:16 Uhr

Vierschanzentournee

Bundestrainer Schuster vor Neujahrsspringen angriffslustig

Der erste Auftakterfolg bei der Vierschanzentournee seit 13 Jahren ist nicht nur das Verdienst Severin Freunds, sondern auch des Bundestrainers Werner Schuster. Der Österreicher verrät die Pläne fürs Neujahrsspringen.

Trainer Werner Schuster verleiht den Bundesadlern wieder Flügel. dpa

Erfolgreicher Österreicher

Trainer Werner Schuster verleiht den Bundesadlern wieder Flügel.

OberstdorfBeflügelt vom ersten Tournee-Auftaktsieg seit 13 Jahren planen die deutschen Skispringer um Oberstdorf-Triumphator Severin Freund die nächste sportliche Attacke auf Topfavorit Peter Prevc aus Slowenien. „Es wird die große Aufgabe sein, ihn in Schach zu halten. Wenn wir ihn schlagen wollen, müssen wir weiter Druck auf ihn ausüben. Wir haben sein Selbstvertrauen etwas angekratzt. Diese Karte müssen wir weiter ausspielen“, sagte Bundestrainer Werner Schuster am Mittwoch mit Blick auf das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.

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Seit fast 15 Jahren hat kein Deutscher die Vierschanzen-Tournee im Skispringen gewonnen. Doch mit dem Traumstart von Severin Freund wächst die Hoffnung auf einen deutschen Gesamtsieg. Ist er der neue Sven Hannawald?

Trotz des umjubelten Erfolges von Freund im ersten Tournee-Wettbewerb sieht er Prevc, der einen Rückstand von 7,3 Punkten hat, im Kampf um den Gesamtsieg immer noch leicht im Vorteil. „Er ist ein Kämpfer, der sofort zurückschlagen kann. Wenn der Severin eine Chance haben will, muss er technisch so springen wie im zweiten Durchgang von Oberstdorf“, sagte Schuster.

Unterstützung für Freund erhofft sich der Coach von Richard Freitag, der beim Auftakt Neunter wurde. „Er hat Top-Sechs-Potenzial, vielleicht sogar Top Drei. Er muss die Ärmel hochkrempeln. In Garmisch und Innsbruck kann er für sich und das Team deutlich bessere Ergebnisse erzielen“, forderte Schuster von der deutschen Nummer zwei.

Von

dpa

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