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05.03.2006

17:35 Uhr

Wasserspringen International

Chinesen dominieren Springertag in Rostock

Beim 51. Springertag in Rostock waren die chinesischen Wasserspringer das Maß aller Dinge. Die Asiaten konnten insgesamt sieben Siege feiern.

Im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele in Peking in zwei Jahren unterstrichen die chinesischen Wasserspringer beim 51. Internationalen Springertag in Rostock ihre Ausnahmestellung. Sieben der acht Entscheidungen gingen an die Asiaten. Für die Vertreter des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gab es beim Heim-Grand-Prix in der Weltcup-Serie des Weltschwimm-Verbandes Fina drei zweite Plätze in den Synchronwettbewerben. Zudem belegte Heiko Meyer (Riesa) vom Turm Rang drei.

Selbst die Olympia- und Weltmeisterschafts-Zweiten Andreas Wels (Halle/Saale) und Tobias Schellenberg (Berlin) mussten im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett mit 405,60 Punkten der chinesischen Kombination Yu Tong Lu und Xiang Xu (427,71) den Vortritt lassen. Noch deutlicher war die Ausnahmestellung von Chen Zhang und Yue Lin im Synchronwettbewerb vom Turm. Mit 478,56 Zählern lagen sie deutliche vor den Vize-Europameistern Heiko Meyer und Tony Adam (Dresden), die auf 413,16 Zählern kamen.

Bei den Frauen hielten sich in diesem Wettbewerb Li Shuang Jiang und Ruo Lin Chen mit 336,96 Punkten schadlos. Das deutsche Meisterpaar Christin Steuer (Riesa) und Stefanie Anthes (Berlin) belegte Rang zwei (283,14). Erfolgreichste Teilnehmerin mit zwei Siegen war bei den Frauen die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin Jingjing Guo, die vom Drei-Meter-Brett (372,75) ebenso nicht zu schlagen wie im Synchronwettbewerb vom "Dreier" mit Partnerin Tang Li (305,10).

Im abschließende Wettbewerb der Männer vom Turm gelang es dem Kubaner Jose Guerra-Olivia in einem packenden Finale mit 500,05 Punkten die chinesische Phalanx zu durchbrechen. Nur hauchdünn lag hier Heiko Meyer (491,35) als Dritter hinter dem Chinesen Lin Yue (491,85) zurück. Sein Synchron-Partner Tony Adam musste bereits im Vorkampf aufgeben, da seine Handverletzung, die ihn in den vergangenen Monaten zu einer Operation mit anschließender Pause gezwungen hatte, brach wieder auf.

© SID

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