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28.12.2014

19:30 Uhr

Zu starker Wind

Tournee-Auftakt der Skispringer abgebrochen

Das Auftaktspringen der Vierschanzentournee begann erst anderthalb Stunden später, dann kam es immer wieder zu Verzögerungen. Schließlich wurde es abgebrochen. Die Jury hat sich bereits auf den nächsten Termin geeinigt.

OberstdorfDas turbulente Winterwetter hat zum Abbruch des Auftaktspringens der Vierschanzentournee in Oberstdorf geführt. Wegen zu starken Windes begann der Wettkampf am Sonntag mit gut anderthalbstündiger Verspätung und wurde dann nach elf Springern und erneuten Verschiebungen vorzeitig beendet. Zum ersten Mal wurde ein Tournee-Auftaktspringen in Oberstdorf abgebrochen. Die Jury entschied, den Wettbewerb am Montag auszutragen.

Wegen der widrigen Witterungsverhältnisse war vor 20 000 Zuschauern bereits der Probedurchgang abgesagt worden. Ob das Springen an diesem Montag in Oberstdorf nachgeholt wird, oder ob es einen weiteren Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen vor dem traditionellen Neujahrsspringen gibt, war zunächst noch offen.

„Ich bin schon erleichtert, alles andere hätte keinen Sinn gemacht. Da hätten wir auch würfeln können“, sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD. Zuvor hatte sein Athlet Marinus Kraus einen Sturz nur knapp verhindern können. „Die Jury hat im Viertelstundentakt verschoben. Das ist der Horror pur“, sagte Kraus.

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