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25.06.2014

00:06 Uhr

Spätes Siegtor

Glückliche Griechen erstmals im Achtelfinale

Bis zur Nachspielzeit sah es danach aus, als würde die Elfenbeinküste das Achtelfinale erreichen. Doch ein Elfmeter in letzter Minute brachte Griechenland auf die Siegerstraße. Das Team steht erstmals im WM-Achtelfinale.

Erstmals im Achtelfinale

Griechische Fans sind überwältigt

Erstmals im Achtelfinale: Griechische Fans sind überwältigt

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FortalezaDer Fußball-Europameister von 2004 kam am Dienstag durch den Treffer des Offensivspielers von Celtic Glasgow in der Nachspielzeit zu einem 2:1 (1:0) gegen die Elfenbeinküste und erreichte damit als Gruppenzweiter hinter Kolumbien die K.o.-Runde. Dort treffen die Griechen am Sonntag (22.00 Uhr) auf die Überraschungsmannschaft Costa Rica. Die Elfenbeinküste schied dagegen mit ihrem Altstar Didier Drogba auch bei ihrer dritten WM-Teilnahme nach 2006 und 2010 in der Vorrunde aus.

Vor 59.095 Zuschauern im Estádio Castelão kam es zu einer spannenden Schlussphase. Erst wähnten sich die Griechen lange Zeit auf der Siegerstraße, nachdem Andreas Samaris (42.) nach 330 Minuten erstmals wieder ein WM-Tor für Griechenland erzielt hatte. Doch dann bestrafte Wilfried Bony die fahrlässige Chancenverwertung der Hellenen mit dem glücklichen Ausgleich (74.). Doch in der Nachspielzeit wendete sich erneut das Blatt.

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Fußballerisch gehörte das Duell in Gruppe C aber kaum zu den Höhepunkten dieser WM. In ihrer typischen Spielweise agierten die Griechen aus einer gesicherten Defensive. Nur selten kam mal Tempo ins Spiel der Südeuropäer. Aber auch bei den Ivorern zeigte sich, dass die einst goldene Generation ihre beste Zeit hinter sich hat. Die Mannschaft um den 36-jährigen Drogba, der erstmals bei der WM von Beginn an spielen durfte, verfügte zwar über die größeren Spielanteile, agierte aber ideen- und harmlos im Spiel nach vorn.

Es hatte zunächst nicht den Anschein, dass Griechenland seine torlose Zeit wirklich beenden wollte. Trainer Fernando Santos verzichtete sowohl auf den früheren Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas als auch auf den außer Form spielenden Stürmer Kostas Mitroglou in der Startformation.

Trotzdem waren die Griechen in der ersten Halbzeit die gefährlichere Mannschaft. Bereits in der 33. Minute hatte Jose Holebas mit einem Lattenschuss die große Chance zum 1:0.

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