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28.06.2011

15:37 Uhr

Spiel gegen Nigeria

Der Zwei-Generationen-Sturm soll's richten

Nach dem Erfolg gegen Kanada wollen die deutschen Kickerinnen gegen Nigeria nachlegen. Einen Kantersieg erwartet im deutschen Team allerdings niemand. Denn das Team aus Afrika steht bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand.

Die deutschen Spielerinnen feiern ihren Sieg. Quelle: dapd

Die deutschen Spielerinnen feiern ihren Sieg.

FrankfurtJung und wild gepaart mit Erfahrung: Der Zwei-Generationen-Sturm um Celia Okoyino da Mbabi und Birgit Prinz soll die Sommerparty der deutschen Fußball-Frauen fortsetzen und die Euphorie mit dem Viertelfinaleinzug weiter anfachen. Mit ihrem Zusammenspiel beim 2:1-Auftakt gegen Kanada haben sich die Stürmerinnen voraussichtlich auch das Vertrauen für den zweiten WM-Auftritt gegen Nigeria erarbeitet. „Diese Kombination, die unangenehm für den Gegner ist, hat sich bewährt“, meinte Co-Trainerin Ulrike Ballweg vor der Partie am Donnerstag (20.45/ARD und Eurosport) in Frankfurt/Main.

Durch einen eigenen Sieg und einen Erfolg von Frankreich über Kanada wäre das erste WM-Etappenziel bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen die „Equipe Tricolore“ erreicht. Dass Rekordnationalspielerin Prinz trotz ihrer Torflaute von fünf Partien dabei eine wichtige Rolle auf dem Weg zum ersehnten dritten Titel spielen werde, sei auch im Team „keine große Diskussion“, betonte Torhüterin Nadine Angerer. „Wir alle wissen, wie wichtig Birgit ist."

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Als amtierender Afrika-Meister hat sich Nigeria durchaus Chancen auf den Titel ausgerechnet. Die 0:1-Niederlage gegen Frankreich sorgte allerdings Ernüchterung. Gegen Deutschland muss nun unbedingt ein Sieg her.

Während Prinz (33) noch ihr Trefferglück sucht, gilt die zehn Jahre jüngere Okoyino da Mbabi mit ihrem Tor zum 2:0 im Eröffnungsspiel bereits als heiße Anwärterin, eines der Gesichter bei der Heim-WM zu werden. „Celia ist wild, ist jung und macht viele Wege“, erklärte Ballweg ihre Vorzüge im Angriffswirbel. „Birgit kann mal einen Ball ablegen und mit Ruhe in die Tiefe spielen.“

Dabei könnte der achtmalige Afrikameister, der zum WM-Start mit 0:1 gegen Frankreich verlor, erneut in die Rolle des Aufbauhelfers für die 33-Jährige schlüpfen. Ihre beiden bislang letzten Treffer erzielte Prinz im November 2008 beim 8:0 gegen Nigeria. Einen ähnlichen Kantersieg erwartet jedoch niemand im deutschen Team. „Das ist kein Maßstab, die werden sich anders präsentieren, das ist eine WM“, sagte Angerer vor ihrem 100. Länderspiel, in dem ein Einsatz für Ersatzstürmerin Martina Müller (Zerrung) wohl noch zu früh kommen würde.

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