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10.08.2012

15:56 Uhr

Usain Bolt

Auch vor dem Mikrofon ein Champion

Nach seinem Olympiasieg über 200 Meter zieht Usain Bolt auch vor den Medien eine große Show ab und plaudert sogar über intime Themen. Am Samstag greift der Jamaikaner wieder nach Olympia-Gold.

Der Entertainer Usain Bolt während einer Pressekonferenz. dapd

Der Entertainer Usain Bolt während einer Pressekonferenz.

LondonSeinen Stadion-Job hat der Sport-Millionär in 19,32 Sekunden erledigt, vor der Weltpresse plaudert Usain St. Leo Bolt fast eine Stunde lang. Sogar über Liebe, Lust und Leidenschaften. Ganz neue Töne. An diesem denkwürdigen Londoner Sommerabend läuft der schnellste Mann der Welt zum zweiten Mal zu Hochform auf. Bolt spricht: über seinen Alltagsjob als Leichtathlet. Über Freunde und Erfolge, die Zukunft und seine Träume.

Der Supersprinter erweist sich auch vor dem Mikrofon als wahrer Champion: schlagfertig, witzig, dann wieder ernst und nachdenklich. Das Podium auf der Pressekonferenz gehört ihm, der 1,95-Meter-Mann reckt und streckt sich, am liebsten würde er aufspringen. „Ich bin jetzt eine lebende Legende. Ich bin der Größte“, tönt er.

Keine noch so schräge Frage kann den bestens aufgelegten Jamaikaner nach seinem olympischen Doppel-Double aus der Fassung bringen. Bis sich eine Italienerin das Mikrofon schnappt. Wie seine Traumfrau so sein müsste? Mhmm. Bolt muss schlucken, kurz nachdenken, er will ja eigentlich seinen Traumlauf kommentieren.

Und nun das. Sein Typ? Model, Sängerin, Schauspielerin? „Ich mache das nicht vom Typ abhängig“, gesteht er dann. Und überhaupt: „Das Wichtigste ist, dass ich mich verliebe.“ Ein Raunen geht durch den proppevollen und überhitzten Saal.

Als Bolt im Finale auf Bahn 7 losstürmt und „die schnellste Kurve meines Lebens“ rennt, tobt ein Orkan im Olympiastadion. Die 80.000 Zuschauer hält es kaum noch auf den Sitzen. Bolt, Bolt - und schon wieder Gold! Im schnellsten 200-Meter-Finale der Leichtathletik- Geschichte hat der große Junge sein Vermächtnis erfüllt. Und das zwölf Tage vor seinem 26. Geburtstag. „Dafür bin ich hier her gekommen, jetzt bin ich eine Legende. Das ist es, was ich wollte. Und jetzt hab' ich es geschafft!“ Endlich.

Kommentare (2)

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Oelblase

10.08.2012, 16:33 Uhr

Die "Großen" haben alle gedopt, so viel der Körper vertragen kann.

Und Bolt ist da definitiv keine Ausnahme. Ein Jahrhunderttalent soll er sein. D.h. sein Trainingspartner Blake ist also auch ein Jahrhunderttalent und jetzt kommen alle Jahrhunderttalente aus Jamaika - jeder der nicht am Down-Syndrom erkrankt ist, kann hier 1 + 1 zusammen zählen.

Jetzt ist zuerst dieser Super-Doper Armstrong an der Reihe. Und früher oder später wird es Bolt genauso ergehen.

Genauso wie die Tour de France, brauchen auch alle anderen Veranstaltungen ihre Superstars und die großen Verbände lassen diese Doper gewähren. Und es ist ja auch faszinierend zu sehen, welche Leistungen möglich sind!


Aber! Es gibt bestimmt Sportler, die mit so viel Doping bessere Leistungen erreichen, als dieses laufende Dopingpräparat.

Jahrhunderttalent.... dass ich nicht lache.


Eher sind die Schreiberlinge, die sowas verbreiten, Jahrhundertheuchler...

+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

Blinse

10.08.2012, 18:27 Uhr

@Oelblase

"Aber! Es gibt bestimmt Sportler, die mit so viel Doping bessere Leistungen erreichen, als dieses laufende Dopingpräparat."

Ja, du vielleicht, Oelblase. Probiers doch mal!


"Eher sind die Schreiberlinge, die sowas verbreiten, Jahrhundertheuchler - ein Ergebnis der Vorgaben der von Zionisten gesteuerten Medien."

Ach, jetzt haste doch zuviel gedopt. Meine Bitte: Nicht noch mehr Pillen reinschmeissen, ok?

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