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17.06.2014

13:46 Uhr

Verletzung von Mats Hummels

„In zwei, drei Tagen ist das Thema gegessen“

Er ist großer Sympathie- und Hoffnungsträger im Team von Joachim Löw: Mats Hummels zeigte eine bärenstarke Leistung und traf selbst zum 2:0. Alles war gut. Bis Hummels mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen blieb.

Das tut weh: Mats Hummels wird von den Mannschaftsärzten am Oberschenkel behandelt. Doch der Abwehrmann gibt nach seiner Blessur Entwarnung, kann Samstag gegen Ghana wohl spielen. AFP

Das tut weh: Mats Hummels wird von den Mannschaftsärzten am Oberschenkel behandelt. Doch der Abwehrmann gibt nach seiner Blessur Entwarnung, kann Samstag gegen Ghana wohl spielen.

SalvadorIn Strümpfen humpelte Mats Hummels zu den deutschen Fans. Die Ovationen der über 10.000 schwarz-rot-goldenen Anhänger in der Arena Fonte Nova wollte sich das Dortmunder Kopfball-„Ungeheuer“ nicht entgehen lassen. Bei der Analyse des beeindruckenden 4:0-Sieges zum Auftakt der Brasilien-WM mit einem super Tor des BVB-Fußballers beschäftigte sich Hummels, der wegen einer Oberschenkelblessur vorzeitig vom Platz musste, lieber mit seiner vorrangigen Aufgabe.

„Ich bin Verteidiger. Mir hat am besten gefallen, dass wir heute auf allen Positionen taktisch gut und leidenschaftlich verteidigt haben“, erklärte der 31-malige Nationalspieler, der mit Wucht und Entschlossenheit per Kopf zum dritten Mal im Adler-Trikot traf und mit seinem 2:0 den Weg zum Sieg ebnete.

Hummels machte eine bärenstarke Partie. Ähnlich wie seine Mannschafts-Kollegen. Doch das Haar in der Suppe hat der Innenverteidiger bereits gefunden: Vor allem in der Anfangsphase fehlte dem Abwehrverbund in zwei Situationen der Zugriff auf die Portugiesen. „Die ersten Momente hatten wir schon ein paar Probleme, da hätte es auch mal klingeln können in unserem Kasten“, gestand der 25 Jahre junge Hummels. „Es war wichtig, dass wir da rausgekommen sind aus der Situation als wir noch nicht ganz drin waren im Spiel.“

Und als die deutsche Elf erstmal ins rollen kam, wuchtete der Innenverteidiger das Leder nach einer Kros-Ecke aus sechs Metern ins Gehäuse. Umso größer der Schockmoment, als Hummels nach einem Kopfball-Duell einen Pferdekuss erhielt, auf dem Rasen liegen blieb und durch WM-Neuling Shkodran Mustafi ersetzt werden musste. Sorgen macht sich vor allem Abwehrchef Per Mertesacker um seinen Nebenmann, wünscht Hummels eine zügige Genesung bis zum Duell am Samstag gegen Ghana. „Wir sind auf einem guten Weg, uns mit der Hintermannschaft einzuspielen.“

Die deutsche Abwehrkette und auch Hummels brauchen nämlich diese Spiele, seitdem Löw in seinem Verbund ausschließlich auf gelernte Innenverteidiger setzt. Das merkte auch Schalkes Benedikt Höwedes, der ein guter Freund von Hummels ist und sich nun auch der rechten Verteidiger-Position einspielen muss. Dass noch nicht alles glänzte, war den Abwehrspielern klar – sagte auch Per Mertesacker von Arsenal London: „Die Formation mit vier Innenverteidigern ist neu für uns. Wir versuchen uns da langsam rein zu finden. Die Formation gibt's ja noch nicht so lange, wir sind auch angewiesen auf diese Spiele“, erklärte der Recke.

Umso wichtiger, dass die Oberschenkelblessur Hummels nicht weiter zurückwerfen wird. Der Verteidiger aber ist optimistisch, dass er gegen die „Black Stars“ aus Ghana aufläuft. „In zwei, drei Tagen ist das Thema gegessen. Dann würde dem Einsatz am Samstag nichts mehr im Wege stehen.“

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

17.06.2014, 14:20 Uhr

Artikel: „In zwei, drei Tagen ist das Thema gegessen. Dann würde dem Einsatz am Samstag nichts mehr im Wege stehen.“„In zwei, drei Tagen ist das Thema gegessen. Dann würde dem Einsatz am Samstag nichts mehr im Wege stehen.“

...

und weiter unten im Artikel:

„In zwei, drei Tagen ist das Thema gegessen. Dann würde dem Einsatz am Samstag nichts mehr im Wege stehen.“

Liebes Handelsblatt: Seid Ihr wirklich solche Narzisten wie manche meiner Freunde über Euch Journalisten berichten? Oder warum erlaubt Ihr es Euch so schlampig zu arbeiten?

Account gelöscht!

17.06.2014, 17:36 Uhr

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