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01.07.2014

23:30 Uhr

Viertelfinale

Neymar gegen Kolumbien fit

Ein Land atmet auf: Neymar, bislang überragender Mann Brasiliens bei dieser WM, wird trotz einiger Blessuren gegen Kolumbien auflaufen können. Sein Einsatz sei absolut nicht gefährdet. Und das ist wichtig.

Training im Wasser: Der Einsatz Neymars gegen Kolumbien ist nicht gefährdet. AFP

Training im Wasser: Der Einsatz Neymars gegen Kolumbien ist nicht gefährdet.

Teresópolis Nach drei Tagen Bangens um den Superstar Neymar hat WM-Gastgeber Brasilien Entwarnung gegeben. Dem Einsatz des zuletzt angeschlagenen Angreifers im Viertelfinale gegen Kolumbien am Freitag (22.00 Uhr MESZ/ARD) in Fortaleza steht nichts im Weg. „Er kann ohne Zweifel spielen“, sagte Mannschaftsarzt José Luiz Runco am Dienstag im Trainingscamp der Seleção in Teresópolis. Neymar selbst zeigte sich den Hunderten von Medienvertretern nur kurz, als er gut gelaunt zum Kraftraum radelte und diesen später ohne zu humpeln verließ.

Der 22-Jährige hatte im Achtelfinal-Krimi gegen Chile einen Schlag gegen das rechte Knie und den linken Oberschenkel bekommen. Er trainierte am Dienstag ebenso wenig wie die anderen Stammspieler auf dem Platz. Der vierfache WM-Torschütze war zuletzt medizinisch behandelt worden. „Er hat ganz normal mit der Gruppe gearbeitet und wird morgen trainieren“, sagte Runco. Während für die Ersatzspieler um Bayern-Profi Dante ein Trainingsmatch gegen die U 20 von Fluminense FC angesetzt war, schwitzte die erste Garde um Neymar hinter verschlossenen Türen.

Die Fitness Neymars hatte in den vergangenen Tagen einige Rätsel aufgegeben. Der Angreifer war bei seiner Rückkehr ins Quartier „Granja Comary“ sichtlich unrund gelaufen, als er aus dem Mannschaftsbus stieg. Nach Runcos Angaben war er physiotherapeutisch zur Schmerzlinderung behandelt worden. „Es gibt keinerlei medizinische Probleme“, betonte auch Teamsprecher Rodrigo Paiva.

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