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13.02.2014

11:35 Uhr

Winterspiele in Sotschi

Deutsche ohne Chance im Skeleton

Das erste Mal bei diesen Winterspielen sind deutsche Athletinnen im Eiskanal ohne Aussicht auf Edelmetall. Die Skeleton-Frauen haben zur Halbzeit den erwarteten Rückstand auf die Spitzenplätze.

Der wohl erste Wettbewerb im Eiskanal ohne deutschen Sieger: Anja Huber und das Skeleton-Rennen. dpa

Der wohl erste Wettbewerb im Eiskanal ohne deutschen Sieger: Anja Huber und das Skeleton-Rennen.

Krasnaja PoljanaDie deutschen Skeleton-Pilotinnen haben bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi schon zur Halbzeit kaum noch Medaillenchancen. Nach zwei von vier Olympia-Durchgängen auf der Eisbahn im Sanki Sliding Center erreichte Anja Huber am Donnerstag mit deutlichem Rückstand Rang sieben. Sophia Griebel kam zunächst auf Rang neun, Marion Thees wurde Zehnte.

Die Berchtesgadenerin Huber liegt bereits 1,41 Sekunden hinter der führenden Weltcup-Gesamtsiegerin Elizabeth Yarnold aus Großbritannien. Auf die drittplatzierte Russin Jelena Nikitina fehlen der besten des deutschen Trios mehr als acht Zehntelsekunden. „Mit olympischen Aufholjagden kenne ich mich aus“, sagte Huber, die in Vancouver 2010 im letzten Lauf noch Bronze geholt hatte. „Fast jede der Fahrerinnen macht hier Fehler. Der erste Lauf war durchwachsen, der zweite absolut okay.“ Zweite vor den beiden abschließenden Durchgängen am Freitag war Noelle Pikus-Pace aus den USA.

Wie Huber kamen auch die Suhlerin Griebel und die zweimalige Einzel-Weltmeisterin Thees aus Friedrichroda zunächst nicht richtig in Schwung. Griebel konnte sich zwar im zweiten Lauf an ihrer Teamkollegin vorbeischieben, liegt aber mehr als eine Sekunde hinter den Medaillenrängen.

Von

dpa

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