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02.07.2014

00:53 Uhr

WM-Achtelfinale

Belgien wirft Klinsmanns tapfere USA raus

Duell unter alten Bekannten: Geheimfavorit Belgien und Trainer Marc Wilmots haben im WM-Achtelfinale Jürgen Klinsmann und die USA mit 2:1 nach Verlängerung bezwungen. Überragender Mann war jedoch US-Keeper Tim Howard.

WM-Achtelfinale

Belgier zerschießen WM-Traum der USA

WM-Achtelfinale: Belgier zerschießen WM-Traum der USA

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SalvadorKevin de Bruyne hat die „Roten Teufel“ aus Belgien in das erste WM-Viertelfinale seit 28 Jahren geführt und das Aus der Amerikaner um Trainer Jürgen Klinsmann besiegelt. Mit seinem späten Treffer in der 93. Minute ebnete der Profi vom VfL Wolfsburg den Weg zum verdienten 2:1 (0:0) des Geheimfavoriten nach Verlängerung.

Danach bereitete er das zweite Tor durch Romelu Lukaku (105.) vor. Damit qualifizierte sich der vom ehemaligen Schalke-Profi Marc Wilmots trainierte Geheimfavorit am Dienstag als letzte WM-Mannschaft erstmals seit 1986 wieder für die Runde der letzten Acht. Nächster Gegner ist Argentinien am Samstag in Brasilia.

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1:0 nach Verlängerung, kein Glanz, viel Kampf: Argentinien steht im Viertelfinale der WM in Brasilien. Lionel Messi blieb lange unauffällig, legte aber di Marias Siegtor auf. Der schickt damit Ottmar Hitzfeld in Rente.

Dagegen ging der Klinsmann-Traum von einem ähnlichen Sommermärchen wie 2006 zu Ende. Vor 51 277 Zuschauern in Salvador leistete die Mannschaft des ehemaligen DFB-Teamchefs nicht zuletzt dank ihres überragenden Torhüters Tim Howard zwar lange Zeit erbitterte Gegenwehr, stieß gegen die starken Belgier aber an ihre Grenze. Der Gegentreffer von Julian Green (107.) kam zu spät.

Die Maßnahme von Wilmots, der diverse Leistungsträger im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea (1:0) geschont hatte, blieb ohne negative Wirkung. Befürchtungen, dass die Mannschaft deshalb ihren Rhythmus verloren haben könnte, bestätigten sich zunächst nicht.

Denn das wieder mit allen Stars angetretene Wilmots-Team startete furios in die Partie, in der mit dem Amerikaner Fabian Johnson (Hoffenheim) sowie den Belgiern Daniel Van Buyten (München) und Kevin De Bruyne (Wolfsburg) drei Bundesliga-Profis mitwirkten. Der erstmals in die Startelf beorderte erst 19 Jahre alte Divock Origi scheiterte schon nach nur wenigen Sekunden freistehend an Routinier Tim Howard im US-Tor.

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