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15.06.2014

22:24 Uhr

WM in Brasilien

Die Torlinientechnik läuft – die Organisation nicht

Bei der Firma Goal Control in Würselen dürfte man zufrieden sein: Im ersten Streitfall über einen Treffer hat sich die deutsche Torlinientechnik als zuverlässig erwiesen. Das gilt nicht zwingend für die Organisation.

Ja, das Ding war drin: Die Torlinientechnik hat ihren ersten großen Auftritt. Reuters

Ja, das Ding war drin: Die Torlinientechnik hat ihren ersten großen Auftritt.

Porto AlegreErstmals in der Geschichte von Fußball-Weltmeisterschaften ist ein Tor nach dem Einsatz der Torlinientechnologie gegeben worden. Beim Spiel zwischen Frankreich und Honduras am Sonntag in Porto Alegre zählte das 2:0 in der 48. Minute nach dem Einsatz des neuen technischen Hilfsmittels. Die Bilder zeigten, dass der Ball vom honduranischen Torhüter Noel Valladares knapp hinter die Linie prallte, erst dann erwischte ihn der Schlussmann mit der Hand und bugsierte ihn zurück ins Feld. Zuvor war das Leder nach einem Schuss von Karim Benzema an den Innenpfosten die Linie entlang geflogen.

Zuvor hatte es jedoch die erste größere organisatorische Panne gegeben. Vor dem Spiel zwischen Frankreich und Honduras am Sonntag in Porto Alegre wurden keine Nationalhymnen gespielt. Der Grund dafür war zunächst nicht bekannt. „Jetzt wird der arme Kapellmeister für 90 Tage von der FIFA gesperrt“, witzelte der ehemalige deutsche Nationalspieler Christoph Metzelder bei Twitter und spielte damit auf die vorläufige Sperre für Franz Beckenbauer an.

Von

dpa

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