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17.06.2014

12:32 Uhr

WM-Kolumne „Doppelpass“

Torlinientechnik macht den Fußball gerechter

Deutschland bejubelt den ersten WM-Sieg. Unser WM-Kolumnist Theo Zwanziger lobt dafür seinen Vorgänger an der DFB-Spitze, die Nachwuchsarbeit und den Bundestrainer. Seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach erwähnt er nicht.

Claudia Roth und Theo Zwanziger im „Doppelpass“: Die besondere WM-Kolumne – exklusiv bei Handelsblatt Online. Heute ist der Ex-DFB-Präsident am Ball. Burkhardt Mohr

Claudia Roth und Theo Zwanziger im „Doppelpass“: Die besondere WM-Kolumne – exklusiv bei Handelsblatt Online. Heute ist der Ex-DFB-Präsident am Ball.

Glückwunsch an diese großartige deutsche Mannschaft! Die trotz der Skepsis, die bei einigen sogenannten Experten vorgeherrschte, gezeigt hat, dass sie wirklich zum engsten Kreis der WM-Favoriten gehört. Mir ist es ein Anliegen, da diese Mannschaft ja nicht einfach so vom Himmel gefallen ist, ein Dankeschön zu sagen an meinen Vorgänger als DFB-Präsident, Gerhard Mayer-Vorfeld.

Der Mann hat in seiner Amtszeit viel Kritik einstecken müssen. Er hat es jedoch geschafft, nach dem Desaster der Europameisterschaft 2004 in Portugal, durch eine völlig veränderte, sehr strukturierte und konsequente Nachwuchsförderung, diese jungen Spieler in den deutschen Mannschaften hervorzubringen.

Diese Nachwuchsförderung ist es gewesen, die uns in den Jahren danach auch europäische Meistertitel beschert hat. Diese U21, die uns im Jahr 2009 den Europameistertitel beschert hat, ist im Grunde das Rückgrat der erfolgreichen A-Nationalmannschaft von heute.

Das muss man anmerken, das kommt nicht von selbst. Das spielerische Element, was wir seit den „Rumpelfußballern“ gewonnen haben, wird uns auch jetzt tragen. Und da ist Bundestrainer Löw der Garant dafür, dass dies trägt.

Nur wir sollten nicht überschwänglich werden. Es werden noch schwerere Gegner kommen, das Klima in Brasilien wird das Übrige tun. Die südamerikanischen Mannschaften werden uns zum Schluss sehr fordern. Meine Prognose war immer: Halbfinale wird kommen.

Dann kommt es auf die letzten beiden Spiele und mehr Glück an, als wir es bei den letzten großen Turnieren hatten. Aufgefallen bei den bisherigen Spielen ist mir, dass auch die sogenannten „Kleinen“ sehr gut spielen. Ich denke da an Costa Rica, das war ein wunderbares Spiel. Aber auch unsere Nachbarn aus den Niederlanden haben überraschend den Weltmeister aus Spanien ausgekontert. Auch das war ein bemerkenswertes Ergebnis.

Kommentare (1)

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17.06.2014, 16:11 Uhr

In Hamburg werden Deutschland Fahnen von Autos gerissen und ein Aufkleber bleibt zurück:Fahnen führen zum Nationalismus. Auslöser waren wohl die Grünen die schon 2006 die Fahnen als Deutschtümmelei angesehen haben. Das die Nationalhymne von unseren Türkischen Spielern nicht mitgesungen wird ,findet Claudia Roth aber super.

Fahnen sind Nationalistische Zeichen und Bombenterror durch ROT/GRÜN in Serbien sind ...ja wie nennt man das?

Dafür darf sie die Spiele kommentieren?

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