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17.06.2014

22:27 Uhr

WM-Spieltagvorschau

Furiose Niederländer wollen nachlegen

Nach dem Auftakterfolg gegen Spanien wollen die Niederlande nun gegen Australien das Achtelfinale praktisch festzurren. Die Iberer haben in Chile die schwerere Aufgabe. Und dann trifft Kamerun noch auf Kroatien.

Arjen Robben und Robin van Persie: Die niederländischen Torschützen sind hungrig auf mehr. AFP

Arjen Robben und Robin van Persie: Die niederländischen Torschützen sind hungrig auf mehr.

DüsseldorfDie Niederlande sind am vergangenen Freitag mit einem fulminanten 5:1 Erfolg gegen Titelverteidiger Spanien in die WM gestartet. Beinahe schon abgeschrieben, hat sich der Finalist von 2010 eindrucksvoll im Favoritenkreis zurückgemeldet. Gerade die Superstars Arjen Robben und Robin van Persie drehten groß auf und zeigten den überraschten Iberern die Grenzen auf. Gegen Australien (18 Uhr deutscher Zeit) will die Elftal nun nachlegen und praktisch das Ticket für das Achtelfinale buchen.

Auf Seiten der „Socceroos“ vom fünften Kontinent war die Enttäuschung nach der Auftaktniederlage gegen Chile nicht allzu groß. Tatsächlich zeigte Australien sich konkurrenzfähig, auch wenn das Spiel klar mit 3:1 verloren ging. Gegen die Niederlande werden die Australier maximal auf einen Punkt lauern – und hoffen, dass die Chilenen Spanien schlagen.

Im zweiten Spiel des Tages stehen sich Spanien und Chile gegenüber (21 Uhr deutscher Zeit). Für den Titelverteidiger geht es in seiner zweiten Partie schon um alles. Die Auftaktniederlage hat den Mitfavoriten sichtlich gezeichnet, die Chilenen – mit Außenseiterchancen auf den Titel – kommen mit Selbstvertrauen in die Partie. Verlieren die Iberer, können sie höchstwahrscheinlich direkt ihre Koffer packen – eine Sensation. Allerdings blieb Chile gegen Australien viel schuldig. Eine spannende Partie und für Spanien eine ungewohnte Situation.

Das letzte Spiel bestreiten Kamerun und Kroatien. Auch hier geht es ums Überleben in der Gruppe, in diesem Fall Gruppe A. Gegen Mitternacht treffen die Teams aufeinander, beide nach Auftaktniederlagen unter absolutem Zugzwang. Der Verlierer wird sich vom Turnier verabschieden können – aber auch ein Unentschieden hilft beiden Teams kaum weiter.

Von

alm

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