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25.06.2014

19:33 Uhr

WM-Spieltagvorschau

Showdown zwischen Löw und Klinsmann

VonBenedikt Miketta

Deutschland ist im letzten Vorrundenspiel der Gruppe G gegen die USA gefordert. Bundestrainer Löw trifft dabei auf seinen ehemaligen Chef Jürgen Klinsmann. Und die DFB-Auswahl will punkten. Die Vorschau.

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Düsseldorf„Wir rechnen uns absolut realistische Chancen aus, in die K.o.-Phase einzuziehen“, sagte US-Trainer Jürgen Klinsmann noch vor der WM. Viele Experten nahmen diesen Satz nicht für voll. Doch die US-Boys lassen ihre Kritiker verstummen und kämpfen ausgerechnet im schwülwarmen Recife gegen die deutsche Elf um den Gruppensieg in der Gruppe G. Beiden Teams haben vier Zähler. Ein Remis genügt, um die Vorrunde zu überstehen. Doch gemütliches Ballgeschiebe wie bei der „Schande von Gijon“ 1982 ist auszuschließen – dafür sind die Kumpels Jürgen Klinsmann und Joachim Löw auf deutscher Seite zu ehrgeizig.

„Wir haben derzeit keinen Kontakt“, fokussiert sich Klinsmann, der mit Deutschland 2006 bei der Heim-WM das Sommermärchen erlebte, ganz auf seine neue Aufgabe. Denn: „Jetzt zählt nur das Geschäft.“ Sieht Joachim Löw genauso, der nach dem 2:2 gegen Ghana Aufgrund der Besetzung Philipp Lahms im defensiven Mittelfeld leicht in die Kritik geraten war.

Dass Löw den Kapitän zurück auf die rechte Abwehrseite zieht, ist unwahrscheinlich – erklärt auch der Coach „Manchmal nimmt man diese Dinge auch wahr, aber als Trainer kann man nicht immer alles über den Haufen werfen.“ Dennoch: Die DFB-Auswahl braucht eine kleine Leistungssteigerung, um gegen die so gut aufgelegten Amerikaner zu siegen.

Während Deutschland und die USA um den Gruppensieg und das Weiterkommen rangeln, hoffen Portugal und Ghana auf ein kleines Fußball-Wunder. Beide Auswahlen haben ein mageres Pünktchen auf dem Konto. Ein hoher Sieg und eine Niederlage der USA sind Voraussetzung, um den Sprung unter die besten 16 Nationen zu schaffen. Beide Duelle der Gruppe finden um 18 Uhr statt.

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In der WM-Gruppe G reicht beiden Teams ein Unentschieden für das Erreichen des Achtelfinals. Doch einen Nichtangriffspakt wird es nicht geben. Dafür sind die Trainer zu ehrgeizig – und es steht zu viel auf dem Spiel.

Eines haben die Belgier der Mannschaft von Joachim Löw voraus: sie sind sicher im Achtelfinale. Dafür waren die Leistungen bei den Erfolgen über Algerien (2:1) und Russland (1:0) mehr als bescheiden. Dennoch: Die Elf des ehemaligen Schalkers Marc Wilmots hat ihr Potenzial aufblitzen lassen und will sich im abschließenden Vorrundenspiel gegen Südkorea um 22 Uhr (deutscher Ortszeit) für das Achtelfinale wappnen.

Die Sorgen der „Roten Teufel“ hätten Südkoreas Kicker auch gerne. Die Asiaten stehen mit dem Rücken zur Wand. Nur ein hoher Sieg lässt den Funken Hoffnung lodern. Zudem darf Algerien (3 Punkte) im Spiel gegen Russland nicht gewinnen. Die Russen und Südkorea haben einen Zähler. Russland aber hat ein Törchen weniger kassiert. Es wird also spannend. Nur nicht für die Belgier. Die freuen sich auf die nächste Runde – vielleicht dann sogar gegen die deutsche Auswahl.

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