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08.01.2001

16:45 Uhr

Sprecherin bestätigt

Bundesaufsichtsamt ermittelt gegen Intershop AG

Sprecherin Regina Nößner sagte, es werde geprüft, ob das Unternehmen die Aktionäre rechtzeitig über die Umsatz- und Absatzprobleme informiert habe. Intershop will sich nicht aus dem US-Markt zurückziehen

ap ERFURT. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel hat Ermittlungen gegen die Jenaer Intershop AG aufgenommen. Sprecherin Regina Nößner sagte am Montag im MDR Thüringen, es werde geprüft, ob das Unternehmen die Aktionäre rechtzeitig über die Umsatz- und Absatzprobleme informiert habe. Die Intershop AG hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass im vierten Quartal die Umsatz- und Absatzziele nicht erreicht würden. Darauf hin war der Aktienkurs des Unternehmens um rund 70 % abgestürzt.

Bisher gebe es keine Hinweise, dass das Unternehmen seine Pflichten verletzt habe, sagte Nößner. Nach Angaben des Senders hat eine Rechtsanwaltskanzlei aus Baden-Württemberg inzwischen angekündigt, eine Klage gegen Intershop zu prüfen. Dabei gehe es auch um eine Sammelklage in den USA, wo es unter bestimmten Bedingungen möglich sei, Schadensersatz einzufordern.



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