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03.08.2000

12:14 Uhr

Staatsanwaltschaft bestätigt "Bild"-Bericht

Dresdner CDU-Oberbürgermeister soll Spendengelder angenommen haben

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Dresdner Oberbürgermeister Herbert Wagner wegen des Verdachtes der Vorteilsannahme.

ap DRESDEN. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Dresdner Oberbürgermeister Herbert Wagner wegen des Verdachtes der Vorteilsannahme. Es gäbe ein Vorermittlungsverfahren, sagte am Donnerstag eine Sprecherin in Dresden. Sie bestätigte damit einen Bericht der Bild-Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Blattes soll der CDU-Politiker insgesamt 300 000 DM an Spendengeldern angenommen und sich im Gegenzug für die Geldgeber im Wirtschaftsministerium eingesetzt haben.

Die Summe sei in kleinere Beträge aufgeteilt worden, um die meldepflichtige 20 000-Mark-Grenze zu unterschreiten. Die Gelder sollen der Dresdner CDU über den Verein "Freunde und Förderer des OB" zugute gekommen sein, schreibt das Blatt weiter. Auch das Regierungspräsidium habe sich eingeschaltet und ein Prüfverfahren eingeleitet.

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