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13.01.2003

14:00 Uhr

Staatshilfe den Konzern geplant

France Telecom plant Eurobonds über drei Milliarden Euro

Die France Télécom plant im Rahmen ihres Refinanzierungsplans 2003 in dieser Woche die Emission von Eurobonds im Volumen von drei Milliarden Euro.

Reuters LONDON. France Télécom habe die Banken BNP Paribas, Deutsche Bank, HSBC, Morgan Stanley und Schroder Salomon Smith Barney beauftragt, die Eurobonds mit Fälligkeiten im September 2007 und Januar 2013 zu platzieren, teilten die Konsortialführer der Emission am Montag in London mit.

Der französische Telekommunikationskonzern hatte im Dezember mitgeteilt, sechs Milliarden Euro der in diesem Jahr fälligen Schulden von 15 Milliarden Euro sollten am Anleihemarkt refinanziert werden und hatte Anleihen über drei Milliarden Euro aufgelegt. Die Gesamtschulden von France Télécom werden mit etwa 70 Milliarden Euro beziffert.

Das Anlegerinteresse nach den France Télécom-Bonds sei seit der Ankündigung eines weit reichenden Umstrukturierungsplans des Konzerns im Dezember groß, sagten Analysten. Durch die Mittelaufnahme am Anleihemarkt könnte auf die in dem Plan genannte staatliche Hilfe von neun Milliarden Euro verzichtet werden. Gegen diese Staatshilfe hatten sich Italien und die Mitbewerber bei der Europäischen Kommission beschwert. Die Staatshilfe an France Télécom muss noch von der Kommission genehmigt werden, obwohl der französische Staat an France Telecom einen Anteil von 56 Prozent hält.

Mitte Dezember hatte France Télécom mitgeteilt, mit dem Verkauf der Rundfunksparte TDF 1,6 Milliarden Euro erlöst zu haben. Außerdem will das Unternehmen seinen niederländischen Kabelnetzbetreiber Casema für 665 Millionen Euro veräußern. Der Kurs der France Télécom-Aktie stieg am Montag im Verlauf um neun Prozent auf 23,54 Euro.

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