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11.01.2001

14:08 Uhr

dpa BRÜSSEL. Der deutsche Stromgigant Eon und zwei weitere Unternehmen müssen Kapazitäten auf Starkstrom-Leitungen von und nach Skandinavien freigeben. Damit solle der Handel mit Strom angekurbelt werden, von dem auch der Verbraucher profitiere, teilte EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti heute in Brüssel mit.

Betroffen sind neben Eon das norwegische Unternehmen Statkraft und der dänische Stromanbieter Elsam. Monti erklärte: "Dies ist der richtige Schritt in Richtung eines einheitlichen europäischen Strommarktes. Ohne den offenen und nicht diskriminierenden Zugang zu den Verbindungsleitungen kann es keinen wirklichen Wettbewerb geben, da die angestammten Stromerzeuger die knappen verfügbaren Kapazitäten sich selbst vorbehalten würden."

Bereits bei der Fusion von VEBA und VIAG zu Eon, dem viertgrößten Stromversorger Europas, hatte die Kommission im Juni 2000 zur Auflage gemacht, dass die damalige Veba-Tochter Preussen-Elektra an der deutsch-dänischen Grenze weitere Durchleitungskapazitäten zur Verfügung stellen musste. Damit sollten Importe aus Skandinavien erleichtert werden.

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