Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.07.2000

16:55 Uhr

dpa-afx CHARLOTTE. Bank of America , die größte Bank der USA, will in den kommenden zwölf Monaten 9000 bis 10.000 Beschäftigte entlassen. Betroffen sei vor allem das mittlere und höhere Management, erklärte Firmenchef Hugh McColl am Freitag in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Die Entlassungen seien Teil der neuen Wachstumsstrategie des Insituts, das seinen Kunden nun unter anderem verstärkt Online-Dienstleistungen anbieten will. Bank of America ist mit rund 150.000 Mitarbeitern die größte Bank und nach Citigroup die zweitgrößte Finanzgruppe der USA.

Laut McColl sieht die Bank ihre Wachstumschancen nach einer Phase der Übernahmen heute vorwiegend im Internet, im Anlage-Bereich und im internationalen Investment-Geschäft. So sollen in den kommenden sechs Monaten zusätzliche 70 Mill. $ in den elektronischen Handel gesteckt werden. Die Straffung der Firmenstruktur soll zudem die Profitabilität erhöhen, die unter den steigenden Zinsen in den USA gelitten hat. Die Aktie der Bank war in den vergangenen zwölf Monaten an der Wall Street in den Keller gerutscht.

Bei Bank of America arbeiten derzeit 150.854 Menschen, etwa 11.000 weniger als noch vor einem Jahr. Vor kurzem hatte schon First Union, die sechstgrößte US-Bank, die Streichung von 3.500 Arbeitsplätzen angekündigt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×