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12.01.2001

17:59 Uhr

ap SINGAPUR. In Singapur sind in den vergangenen zehn Jahren 340 Menschen hingerichtet worden, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Die meisten davon, 247 Personen, waren wegen Drogendelikten zum Tode verurteilt worden, 89 Menschen wegen Mordes und vier wegen Schusswaffendelikten. Alle zum Tode Verurteilten seien gehenkt worden, hieß es in der Stellungnahme des Innenministeriums zu einer Parlamentsanfrage der Opposition.

Singapur ist nach Auffassung seiner Regierung wegen der strengen Gesetze einer der sichersten Staaten Asiens. Die Einfuhr von mehr als 15 Gramm Heroin oder 500 Gramm Marihuana kann in dem Stadtstaat die Todesstrafe nach sich ziehen. Das Benutzen von Schusswaffen während einer Tat gilt als Kapitalverbrechen. Die Gerichte sind verpflichtet, Mörder zum Tode zu verurteilen.



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