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31.07.2000

07:27 Uhr

UMTS ist die Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System. UMTS soll ein neuer weltweit gültiger Mobilfunkstandard werden. Die UMTS-Technik ist noch in der Entwicklung und soll erstmals Ende des Jahres 2002 marktreif sein.



Der wesentliche Unterschied von UMTS zum derzeit genutzten Mobilfunkstandard GSM (Global System for Mobile Telecommunications) liegt in einer schneller Übertragung von Sprache oder Daten. Theoretisch möglich wird eine Übertragungsrate von bis zu zwei MegaBit pro Sekunde. Dies ist ein Vielfaches des derzeitigen ISDN-Standards im Festnetz und entspricht 200 gleichzeitig geführten Mobilfunkgesprächen nach dem heutigen Standard. Das Herunterladen eines vierminütigen Musikstücks aus dem Internet würde mit UMTS künftig lediglich drei Minuten dauern. Faktisch wird die Übertragungsrate je nach Standort und Netzauslastung jedoch zumeist bei knapp 0,4 MegaBit liegen und damit drei bis sechs mal höher als in den derzeitigen Mobilfunknetzen sein.



UMTS wird auch als dritte Mobilfunk-Generation bezeichnet. Zur ersten Generation des Mobilfunks zählten analoge Telefonsysteme wie das C-Netz der Deutschen Telekom, das zum Jahresende abgeschaltet wird. Als erstes Mobilfunknetz in Deutschland war 1958 das so genannte A-Netz eingeführt worden, das inzwischen eingestellt wurde. Die zweite Generation der mobilen Telefonie bilden die derzeitigen digitalen D- und E-Mobilfunknetze, die über den GSM-Standard verfügen. Die D- und E-Netze bleiben auch nach Einführung von UMTS zunächst bis 2009 in Betrieb.

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