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15.01.2003

17:41 Uhr

Strafe von 50 Euro droht

„Psst!“ statt Strafe für Handy-Klingeln

Wer sich in New Yorks Kinos, Theatern oder Museen durch das Klingeln von Handys gestört fühlt soll lieber vernehmlich "Psst!" zischen anstatt geich nach der Polizei zu rufen. Mit dieser Bemerkung schmetterte Bürgermeister Michael Bloomberg einen Gesetzesentwurf ab, das den Handy-Gebrauch bei Kulturveranstaltungen unter Strafe gestellt hätte.

HB/dpa NEW YORK. Bloomberg habe die Vorlage nur durch die Nutzung seines Vetorechtes zu Fall bringen können, hieß es am Mittwoch in New Yorker Medienberichten. Die große Mehrheit der Abgeordneten habe dem Entwurf zugestimmt, der für Handy-Gespräche am falschen Ort Geldstrafen von umgerechnet 50 Euro vorsah.

Solange es nicht um Gefahren für die Gesundheit gehe, wie zum Beispiel beim Rauchen in Gaststätten, müssten in New York "nicht alle Verhaltensstandards durch Gesetze geregelt werden", erklärte der konservative Bürgermeister.

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